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Oberhavel „Warmes“ Wasser lässt Eis von unten tauen
Lokales Oberhavel „Warmes“ Wasser lässt Eis von unten tauen
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00:32 02.03.2018
Die Eisschicht der Gewässer trägt die Vögel, Menschen sollten sich keineswegs auf die zugefrorenen Flächen wagen. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Ein Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über Skandinavien sorgt derzeit auch im Landkreis Oberhavel für eisige Temperaturen. Kalte Luftmassen aus Sibirien, Finnland und Schweden strömen in die Region und führen dazu, dass derzeit in den Nächten zweistellige Minusgrade gemessen werden.

Obwohl diese Wetterlage noch mindestens bis zum Wochenende andauern soll, sollten sich Schlittschuhfreunde nicht voreilig die Hände reiben. Die Polizei warnt dringend vor dem Betreten von Eisflächen auf den Gewässern. „Das ist lebensgefährlich“, sagte am Montag Andreas Pompetzki. Nach Auskunft des Polizeihauptkommissars von der Wasserschutzpolizei könne man derzeit nirgends im Kreis von einer homogenen Eisschicht sprechen. Bestens Zeichen dafür die Tatsache, dass das Eis knacke, wenn man einen Fuß darauf setze.

Tagsüber scheine die Sonne und lasse die Eisoberschicht trotz Dauerfrostes hier und da anschmelzen. Dazu komme, dass das Wasser das Eis von unten her tauen lasse, weil die Wassertemperaturen im Plusbereich liegen. So seien im zum Beispiel im Lehnitzsee oder im Bereich der oberen Havelwasserstraße 3,5 Grad Celsius gemessen worden.

Es könne sich auch niemand darauf verlassen, dass er im Notfall von jemanden gesehen und gerettet werde. In Oberhavel würden mehr als 100 Seen gezählt und es gebe anders als in Berlin auch keine Polizisten, die als Eisstreife eingesetzt seien. „Wir können nur an die Vernunft der Leute appellieren“, so Andreas Pompetzki.

Ein Indiz dafür, dass es mit den Eisdicken auf den Gewässern im Kreis noch nicht weit her ist – es verkehren immer noch Schiffe. Diese sorgen für eine Verwirbelung des Wassers und damit ebenfalls dafür, dass sich auch in den Uferbereichen noch keine stabile Eisdecke herausbilden kann.

Von Bert Wittke

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