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Oberhavel Warum vorm Rathaus eine Fahne weht
Lokales Oberhavel Warum vorm Rathaus eine Fahne weht
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00:30 10.08.2015
Beim Hissen der Fahne am Donnerstag. Quelle: Stadtverwaltung
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Hohen Neuendorf

 Zu einem „traurigen Anlass“ an einem schönen Tag lud Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung (Die Linke) eine Gruppe Hortkinder der Kita Kids und Co. für den 6. August ein und erklärte ihnen, „warum wir heute eine Fahne vor dem Rathaus hissen“. Interessiert lauschten die Sechs- bis Zehnjährigen der Beschreibung, wie am 6. August 1945, genau 70 Jahre zuvor, die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima fiel und drei Tage später eine zweite Atombombe die japanische Stadt Nagasaki zerstörte und weitere hunderttausende Menschen tötete. „Das ist schrecklich und darf nie wieder geschehen“, sage Hartung, der sich seit fünf Jahren als „Mayor for Peace“ mit mehr als 6500 anderen Bürgermeistern aus aller Welt für die Abrüstung atomarer Waffen, für Frieden und Völkerverständigung einsetzt. Zusammen mit den Kindern hisste er anschließend die grün-weiße „Bürgermeister für den Frieden“-Fahne mit der Friedenstaube auf dem Rathausvorplatz, die noch bis zum 9. August dort wehen soll.

Die Initiative „Mayors for Peace“ wurde 1982 von Takeshi Araki, dem damaligen Bürgermeister von Hiroshima, gegründet. In der aktuellen Kampagne „2020 Vision“ unterstützen die Mitglieder das Ziel, auf internationaler Ebene einen verbindlichen Zeitplan für die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 durchzusetzen.

Von Susanne Kübler

 In Hennigsdorf, Dallgow, Falkensee und Schönwalde mussten am Donnerstagabend die Bürger nicht nur schwitzen. Sie blieben auch auf dem Trockenen. Zeitweise kam es zu Einschränkungen der Wasserversorgung. Allerdings war nicht die Sonne schuld, sondern ein Rohrbruch am Ortsausgang Falkensee.

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Die Oranienburger haben in den vergangenen Tagen insgesamt 13 395,37 Euro gespendet. Das Geld geht je zur Hälfte an das Stationäre Hospiz Oberhavel und den Förderverein Hanse-Tour-Sonnenschein. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) übergab die beiden Schecks am Donnerstagabend auf dem Schlossplatz.

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Aus der Idee am Küchentisch, sich um Menschen mit Behinderungen zu kümmern und sie mitten ins Leben zu holen, ist nach 25 Jahren ein Verein gewachsen, dem sich 200 Betreute anvertrauen. Für die behinderten Menschen ein Leben lang da zu sein, ist beim Verein Lebenshilfe Oberhavel Süd kein Lippenbekenntnis.

09.08.2015
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