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Was bewegt die Hennigsdorfer?

Hennigsdorf Was bewegt die Hennigsdorfer?

Wie kommen die Hennigsdorfer von A nach B, welche Verkehrsmittel nutzen sie dabei? Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden starten ab dem kommenden Jahr eine zwölfmonatige Befragung, bei der das Mobilitätsverhalten der Stahlstädter erforscht werden soll. Die Daten sollen bei der Verkehrsplanung helfen.

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Die S-Bahn ist für viele Hennigsdorfer die Möglichkeit, nach Berlin zu kommen. Doch welche Verkehrsmittel nutzen sie noch?

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Wie die Hennigsdorfer jeden Tag von A nach B kommen, diese Frage steht im Mittelpunkt einer Haushaltsbefragung, die die Technische Universität Dresden zu Beginn des Jahres 2018 startet. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – System repräsentativer Verkehrsbefragungen 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung.

Die Befragung richtet sich an Hennigsdorfer aus allen Bevölkerungsschichten. Es geht etwa darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln sie im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität sehr unterschiedlich sein können, wird auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten liefert ein aktuelles Bild der stadtspezifischen Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten und Gemeinden ähnlicher Größenordnung.

Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150 000 befragten Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

Die Befragung beginnt im Januar 2018 und läuft über zwölf Monate. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Die Teilnahme an der Erhebung ist natürlich freiwillig.

Die Erhebung wird als telefonisch-schriftliche Befragung durchgeführt. Für die komfortable Erfassung der Antworten steht am Telefon geschultes Interviewpersonal zur Verfügung. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind für die Befragung eingerichtet.

Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben.

Die Stadt Hennigsdorf und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind.

Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Die Organisatoren bedanken sich bereits jetzt für die Teilnahme der Befragten.

Weiterführende Informationen zum Projekt der TU Dresden sind im Internet unter http://tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht den Bürgern außerdem unter der Telefonnummer 0800/ 8 30 18 30 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

Von MAZonline

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