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Was schöner macht, wird gefördert

Die Innenstadt von Oranienburg Was schöner macht, wird gefördert

Marketingaktionen, barrierefreie Zugänge, Kunstobjekte im Straßenraum oder neue Grünflächen _ alles, was die Innenstadt von Oranienburg schöner macht und mehr Leute ins Zentrum lockt, hat jetzt Chancen, gefördert zu werden. Die Stadt legt für zwei Jahre einen Verfügungsfonds von jeweils 35 000 Euro an. Die Antragsteller tragen die Hälfte der Kosten ihrer Projekte.

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Stefan Wiesjahn berät gern bei der Antragstellung.

Quelle: Foto: Andrea Kathert

Oranienburg. Für die Oranienburger Innenstadt gibt es nach wie vor ein Ziel: Attraktiver, schöner und anziehender soll sie werden. Für Menschen, die dort wohnen und diejenigen, die durch die Geschäfte schlendern. Der richtige Mann, den Händlern und Akteuren unter die Arme zu greifen, ist Stefan Wiesjahn, der seit August 2015 Geschäftsstraßenmanager ist. Und Wiesjahn hat eine gute Nachricht.

Im Rahmen des Bund-Länder-Programm zur Förderung von Aktiven Stadtzentren (ASZ) hat die Stadt Oranienburg einen Verfügungsfonds eingerichtet, der 2016 und 2017 jeweils 35 000 Euro bereithält. Damit soll jeweils die Hälfte der Kosten von privaten und gewerblichen Projekten gefördert werden, sofern sie zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen. Gerade im Jubiläumsjahr ist jede gute Idee gefragt. Die andere Hälfte der Kosten müssen die Händler, Dienstleister oder Privatpersonen selbst auftreiben, vielleicht auch über Sponsoren. Bewerben kann sich eigentlich jeder, der im öffentlichen Interesse etwas für die Innenstadt tut. Das können auch soziale Einrichtungen, Vereine, Schulen und engagierte Bürger sein.

Bei der Förderung denkt Wiesjahn zum einen an Veranstaltungen, Straßenfeste, Worksshops und Aktionstage. Auch Ausstellungen oder wechselnde Schaufenstergestaltungen könnten eine Chance auf Bezuschussung haben.

Auch der Wochenmarkt vor der Touristen-Information soll Menschen in die Innenstadt ziehen

Auch der Wochenmarkt vor der Touristen-Information soll Menschen in die Innenstadt ziehen.

Quelle: Andrea Kathert

Und auch Baumaßnahmen, die zur Verschönerung des Erscheinungsbildes der Straßen beitragen, werden aus dem Fonds gefördert. Natürlich geht es dabei nicht um einen neuen Fassadenanstrich, der ohnehin nötig gewesen wäre. Oder um ganz normale Werbung. Nein, da muss schon ein wenig mehr dahinter stecken. „Es sollen schon exklusive Maßnahmen sein“, sagt Wiesjahn. Aber auch für die Umgestaltung von Grünflächen oder für Kunstprojekte im Straßenraum ist eine Förderung nicht abwegig. „Mein oberstes Ziel ist es, mehr Leute in die Innenstadt zu holen“, sagt Stefan Wiesjahn. Nun kommt es auf die Ideen der Oranienburger an.

Mitmachen kann eigentlich jeder, und niemand sollte sich scheuen, einen Antrag zu stellen. Die Obergrenze der Förderung liegt bei 10 000 Euro. Die Maßnahme muss im selben Jahr abgeschlossen werden. Über die Vergabe der Fördermittel soll ein Innenstadtbeirat befinden, dem neun Mitglieder angehören, unter anderem die City Gemeinschaft. Stefan Wiesjahn und der Sanierungsträger der Stadt, die BIG Städtebau, stehen für die Beratung bereit.

Im März wird dieser Beirat das erste Mal tagen und sich die Anträge ansehen.

Weitere Infos und die Antragsformulare unter www.oranienburg. de und unter den Links: Wirtschaft und Verfügungsfonds.

Von Andrea Kathert

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