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Wasserscheu

Oranienburg Wasserscheu

Nach dem ungewöhnlichen Sommer mit Hitze, Regen, Schwüle und Gewitter wünscht man sich nur noch einen ganz normalen Herbst.

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Einer, der gut erklären kann

Redakteurin Heike Bergt

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Eigentlich sagt das Sprichwort ja
„Gebranntes Kind scheut das Feuer“. Und damit ist nicht nur das Feuer im eigentlichen Sinne gemeint. Auch wenn man sich bei anderen Dingen zu weit vorgewagt und schmerzhafte Erfahrungen einstecken muss, lässt man zeitlebens die Finger davon. Seit dem Jahrhundertregen am 29. Juni und den Monstergewittern danach sind viele Menschen nun auch „wasserscheu“ geworden. In ganz neuem Sinne. Freute man sich sonst über ein reinigendes Gewitter, das der Natur guttat, so schauen heutzutage nicht nur die Leegbrucher mit Sorgenfalten zum Himmel, wenn Petrus mal wieder unkontrolliert die Schleusen öffnet. So war es auch in der Nacht zu Sonntag, als sich über Hohen Neuendorf ein Gewitter entlud, das sich gewaschen hatte. Es schüttete, was vom Himmel wollte, inklusive Blitz und Donner. Gestern morgen dann, als könnte Petrus kein Wässerchen trüben: strahlender Sonnenschein. Ein komischer Sommer zwischen Schwüle und Wolkenbrüchen. Mir reicht jetzt ein stinknormaler Herbst.

Von Heike Bergt

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