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Oberhavel Wasserspielplatz: Stadtpark oder Festwiese?
Lokales Oberhavel Wasserspielplatz: Stadtpark oder Festwiese?
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15:40 21.02.2018
Oranienburg hat einen Wasserspielplatz, Fürstenberg möchte einen. Quelle: Enrico Kugler
Fürstenberg

Dass der Wasserspielplatz in Fürstenberg kommen soll, ist unstrittig. Die große Frage: Wo soll er hin? Darum ging es am Dienstagabend im Bauausschuss der Stadt. Gewollt ist die Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit. Deshalb legte die Verwaltung einen Beschlussvorschlag zur Sicherung der Öffentlichkeitsarbeit vor. Bauamtsleiterin Sylvia Jandt erläuterte ihn. Es besteht die Wahl zwischen Stadtpark und Festwiese.

Das Vorhaben war von der Fraktion Pro Fürstenberg und Ortsteile bereits in der Haushaltsdebatte 2017 erfolgreich eingefordert worden. Regelmäßig befassten sich die Stadtverordneten mit dem Thema, auch in der August-Sitzung. Zu diesem Zeitpunkt wurden ernsthafte Bedenken der Bürger zum Stadtpark als einem der möglichen Standorte geäußert. Zudem forderten die Abgeordneten von der Verwaltung geeignete Maßnahmen, um die Bürger in den Prozess zur Standortwahl mit einzubeziehen.

Bürgerbeteiligung vom 5. März bis 6. April

Vorbehaltlich eines Beschlusses durch die Stadtverordneten, die am 22. Februar zusammenkommen, solle es, so Sylvia Jandt, im Zeitraum vom 5. März bis 6. April 2018 die Bürgerbeteiligung geben. Dabei geht es ausschließlich um die Wahl des Standortes für den Wasserspielplatz. Beteiligen könnten sich an dem Prozess der Meinungsbildung nicht nur Fürstenberger und Einwohner der Ortsteile, sondern auch Bürger, die ihren Wohnsitz nicht in Fürstenberg haben.

In den Unterlagen zur Umfrage ist eine Einteilung in verschiedene Altersgruppen vorgesehen. Somit haben auch Kinder als potentielle Nutzer solch eines Wasserspielplatzes die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. Auf diesen Wegen können Vorschläge gemacht werden: über die Webseite der Stadt Fürstenberg, per E-Mail, auf dem Postweg. Unterlagen gebe es auch in der Schule, den Kitas und in öffentlichen Gebäuden. Nähere Informationen sind im Amtsblatt (März-Ausgabe) zu finden, Vereine werden angeschrieben.

Reden über die Finanzierung

Obwohl es in der Sitzung nicht um Gestaltungsvarianten und Fördermöglichkeiten für das Vorhaben Wasserspielplatz ging – davon ist man noch meilenweit entfernt –, äußerten sich trotzdem einige Stadtverordnete dazu. So gab Manfred Saborowski (Die Linke) zu bedenken, dass man sich grundsätzlich die Frage stellen müsse, was zukunftsfähig für die Stadt sei: Seiner Meinung nach sollte die Festwiese mit dem Projekt aufgewertet werden, der Stadtpark hingegen als Erholungspunkt erhalten bleiben. Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Friedrich (CDU): „Es konnte bei Beginn der Diskussionen wohl kaum jemand erahnen, welche Ausmaße das annehmen könnte. Zudem muss zum gegebenen Zeitpunkt über die Finanzierung geredet werden.“ Da der Ausschussvorsitzende und dessen Stellvertreter aufgrund von Krankheit nicht an der Sitzung teilnehmen konnten, war anfangs Raimund Aymanns zum Sitzungsleiter gewählt worden. Einmütige Zustimmung fand er für seine Aussage, dass es sich bei der geplanten Abstimmung nur um einen Prozess der Meinungsbildung unter Einbeziehung der Bürger handeln könne. Das letzte Wort zur Standortwahl hätten später die Stadtverordneten.

Von Helmut Vielitz

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