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Weg frei für Bau von Flüchtlingsunterkunft

Beschluss in Glienicke Weg frei für Bau von Flüchtlingsunterkunft

Die Glienicker Gemeindevertreter haben am Donnerstag in nichtöffentlicher Sitzung einem Pachtvertrag zwischen der Gemeinde und der kreiseigenen Oberhavel Holding Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH (OHBV) zugestimmt. Die Gesellschaft plant in der Gartenstraße den Bau von 18 Wohnungen, in denen zunächst Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

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So sollen sie aussehen: die Flüchtlingsunterkünfte in der Gemeinde Glienicke, die später Sozialwohnungen werden sollen.

Quelle: Grafik: planungsbüro

Glienicke. Nachdem im Oktober vergangenen Jahres der Grundsatzbeschluss gefasst wurde, eine Flüchtlingsunterkunft in Glienicke/Nordbahn zu errichten, sind inzwischen die Verhandlungen mit der kreiseigenen Oberhavel Holding Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH (OHBV) abgeschlossen worden. Die Gemeindevertretung stimmte am Donnerstagabend dem Erbbaupachtvertrag zu. Der Kontrakt sieht vor, dass die OHBV das Grundstück für 15 Jahre in Erbpacht übernimmt. Die Gemeinde erhält im Gegenzug einen Erbpachtzins.

Es entstehen drei miteinander verbundene Häuser mit insgesamt 18 Wohnungen, die in Form eines Wohnungsverbundes zunächst mit Flüchtlingen belegt werden sollen. Langfristig wird der Gebäudekomplex an die Gemeinde fallen und dann vermietet – in Form von Sozialwohnungen. Die Gemeindevertreter bedauern zwar, dass der auf diesem Areal geplante Park nicht realisiert werden kann. Sobald aber die Bauten der Gemeinde gehören, kann über die Zufahrt auch der Weg vom Dorfteich in den Bürgerpark genommen werden. „Ich freue mich, dass wir ein Objekt bekommen, das zunächst für Flüchtlinge genutzt wird und langfristig allen Bevölkerungsteilen in unserer Gemeinde für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung steht“, sagte Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP).

Insgesamt investiert die Oberhavel Holding fünf Millionen Euro, um die Gebäude in der Gartenstraße 11 zu errichten. Um nun Baufreiheit für archäologische Untersuchungen und die Bauarbeiten zu schaffen, müssen auf dem Grundstück zunächst Bäume gefällt werden. Der Landkreis möchte auf dem gemeindeeigenen Grundstück dreigeschossige Wohngebäude errichten lassen, die ab dem zweiten Halbjahr zunächst als Unterkünfte für bis zu 120  Flüchtlinge dienen sollen.

Von MAZ-online

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