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Oberhavel Weg vom Alltagsstress: Garten der Stille
Lokales Oberhavel Weg vom Alltagsstress: Garten der Stille
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17:24 21.02.2018
Der Garten der Stille in Groß-Ziethen. Quelle: Robert Tiesler
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Groß-Ziethen

In unserer hektischen Zeit ist es immer schön, einen Ruhepol zu finden. Wer durch den Kremmener Ortsteil Groß-Ziethen spaziert, wird direkt gegenüber der Eingangstür der Kirche ein kleines, umzäuntes Areal entdecken können: den Garten der Stille. Ein kleiner, versteckter Ort, der noch ziemlich unbekannt ist. Selbst vielen Groß-Ziethenern ist er noch nicht aufgefallen.

„Kommen Sie herein!“, so steht es auf dem Schild direkt am Eingang. Läuft man am Schild vorbei in den Garten, scheint es, als beträte man wirklich eine andere, ganz kleine Welt. Am Rand sind Sträucher, in der Mitte ist eine große Wiese, mittendrin liegt ein großer Findling. An den Rändern befinden sich diverse Grabsteine und Kreuze. Wer möchte, kann sich – wenn es denn wieder wärmer und trockener ist – auf eine Parkbank setzen und einfach nur ein bisschen dösen.

Der Garten der Stille in Groß-Ziethen. Quelle: Robert Tiesler

Eines der Gräber ist von Herwig Kroll, gestorben im Juli 2000. Er war, so steht es auf der Tafel, am Wiederaufbau des Schlosses Ziethen beteiligt, das sich auf der anderen Straßenseite befindet.

Tatsächlich gibt es zwischen dem Garten der Stille und dem Schloss in Groß-Ziethen einen Zusammenhang. „Den Garten habe ich eingerichtet“, erzählt Edith von Thüngen, die war lange Zeit die Schlossherrin in Groß-Ziethen. „Das ist die Grabstelle der Familie.“ Sie wollte einen Ort schaffen, wo sich Wanderer mal hinsetzen und ausruhen können. Vor etwa zehn Jahren hatte sie die Idee zu diesem Garten der Stille. „Ich schaue immer mal wieder nach, ob noch alles in Ordnung ist, aber all zu viel machen wir dort nicht.“ Eine Parkbank sei leider schon kaputt gegangen, sagt sie bedauernd.

Grabstätten im Garten der Stille. Quelle: Robert Tiesler

Der Garten der Stille ist alles andere als spektakulär. Aber er ist ein sympathisches Angebot, für ein paar Minuten runterzukommen vom Alltagsstress, einfach mal inne zu halten, mal kurz die Stille zu genießen.

Von Robert Tiesler

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