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Oberhavel Weihnachtsmarktcheck in Oberhavel: Birkenwerder
Lokales Oberhavel Weihnachtsmarktcheck in Oberhavel: Birkenwerder
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09:19 07.12.2017
Auf dem Rathausplatz konnten Kinder Dosenwerfen. Quelle: FOTOS:
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Birkenwerder

MAZ-Weihnachtsmarktcheck, Teil 2. Diesmal wurde Birkenwerder unter die Lupe genommen. Nur für einen einzigen Tag öffnete dort der Weihnachtsmarkt, den die örtlichen Händler, Gewerbetreibenden und Vereine gemeinsam organisierten – ein kleiner, aber vielfältiger Markt. Mit einem Bratwurststand, wie man ihn kennt. Einem weiteren mit polnischer Bratwurst, sowie drei Glühweinständen; einem mit Glühwein vom Weinhandel Rinau. Einem Wagen mit Erbsensuppe und einem Waffelstand. Zusätzlich boten die Organisatoren ihr Kunsthandwerk und süße Leckereien gegen eine Spende an.

Die Kinder hatten viel Spaß

Die Stimmung auf dem Rathausplatz war gemütlich, man kennt sich eben in der Gemeinde. Einige kleine Lichterketten und Lichtersterne ließen ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen. Auch bei den Kindern. Sie konnten mit einem kleinen Karussell fahren, Dosenschießen und mit dem Weihnachtsmann sprechen. Auf einer Bühne wurden Geschichten vorgelesen. Puderzuckerwaffeln verwöhnten die kleinen Gaumen.

Für die Kleinsten wurden Märchenerzählungen auf einer Bühne geboten, anschließend kam der Weihnachtsmann vorbei und begrüßte die Kinder. Quelle: Robert Roeske

Auf Partnersuche konnte man in Birkenwerder eher nicht gehen

Die Besucher waren hauptsächlich Familien mit Kleinkindern, einige ältere Pärchen waren auch vor Ort. Wenige Jugendliche kamen mit Freunden zum Rathausplatz. Der Flirtfaktor für Singles war daher eher gering, fand auch die 24-jährige Anna-Maria Herkt aus Birkenwerder: „Die Stimmung ist gut, aber eher familiär. Ich habe jetzt noch nicht so viele Leute in meinem Alter hier gesehen“, sagte sie. Mut zum Flirten konnten sich die wenigen Singles an einem der Glühweinstände antrinken. Preislich unschlagbar mit 1,50 Euro. Für zwei Euro gab es einen extra Amaretto-Schuss. Der Glühwein schmeckte, war aber nichts Besonderes. Die Damen vom Förderverein der freiwilligen Feuerwehr schenkten gut gelaunt aus und hielten auch mal ein Pläuschchen mit der Kundschaft.

Weihnachtsmarkt-Testerin Josefine Kühnel war vor allem von der Bratwurst, den indischen Gewürzmuffins und dem Chai Latte-Tee begeistert. Quelle: Robert Roeske

Michael Rinau bot ein besonderes Heißgetränk an

Michael Rinau mischte an seinem Stand für je drei Euro Glühwein aus seinem Weinsortiment aus Hohen Neuendorf an: Müller-Thurgau und Kerner für den weißen, Regent und Dornfelder für den roten. Nach einer annehmbaren Wartezeit schmeckte Letzterer schön würzig. Der weiße Glühwein war deutlich milder und leider nur lauwarm.

Die Bratwurst war vorzüglich

Ein Gedicht hingegen war die Bratwurst: Knackig, lecker, dazu gab es Senf oder Ketchup zum selbst portionieren. Das ganze für 2,50 Euro. Einen Punkt Abzug gibt es für das pappige Brötchen und die lange Wartezeit von etwa 20 Minuten.

Paul Walter (27) und Lukas Herkt (23) servierten Gewürzmuffins und Chai Latte -Tee für ein Schulbauprojekt in Indien im Rahmen ihrer Abschlussarbeit des Architekturstudiums Quelle: Robert Roeske

Indische Gewürzmuffins und Chai Latte für den guten Zweck

Eine kulinarische Besonderheit boten die Architekturstudenten Lukas Herkt (23) und Paul Walter (27) im Rahmen eines Schulbauprojekts in Indien mit indischen Gewürzmuffins an. Die schmeckten nach einer Mischung aus Lebkuchen und Spekulatius, die Zartbitterschokoladenglasur sorgte für die nötige Süße. Außergewöhnlich und lecker, nur leider etwas fest. Dazu konnten die Besucher einen original indischen Chai-Latte bestellen. Die Gewürzmischung dafür kaufte Lukas Herkt während seines Indien-Aufenthalts. Prädikat: Gelungen!

Das Resultat vom MAZ-Weihnachtsmarktcheck

Ständevielfalt: 3 Sterne

Stimmung: 3 Sterne

Flirtfaktor: 2 Sterne

Spaßfaktor für Kinder: 4 Sterne

Glühwein: 3 Sterne

Bratwurst: 4 Sterne

Besonderes Heißgetränk: 4 Sterne

Besonderer Snack: 4 Sterne

Insgesamt: 27 von 40 Sternen

Aktueller Stand im Weihnachtsmarkt-Ranking:

Platz I:
Liebenberg mit 29 von möglichen 40 Punkten

Platz II:
Birkenwerder mit 27 von 40 möglichen Punkten

Von Josefine Kühnel

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