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Weil der Döner nicht schmeckte, wurde es heftig

Fäuste, Teller und Ketchupflaschen fliegen Weil der Döner nicht schmeckte, wurde es heftig

Weil ihm ein Döner nicht schmeckte, hat ein in Hennigsdorf lebender junger Mann in der Nacht zu Mittwoch Streit mit dem Inhaber des Bistros am Havelplatz in Hennigsdorf angezettelt. Nachdem er von diesem vor die Tür gesetzt wurde, kam er später mit seinem Vater zurück. Bei der folgenden Auseinandersetzungen flogen, Fäuste, ein Besteckkasten, Teller und Ketchupflaschen.

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Einen handgreiflichen „Döner-Streit“ musste die Polizei in der Nacht zu Mittwoch in Hennigsdorf schlichten.

Quelle: dpa

Hennigsdorf. Im Bistro am Havelplatz in Hennigsdorf (Oberhavel) ist in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch der Streit um einen Döner eskaliert und schließlich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung ausgeartet.

Mecker nach dem ersten Biss

Gegen 0.45 Uhr hatte ein in Hennigsdorf lebender 20-jähriger Bosnier mit einem ebenfalls aus Bosnien stammenden Kumpel das Bistro betreten und einen Dörner bestellt. Weil ihm dieser dann offensichtlich nicht schmeckte, warf er den Döner in den Müll und beschwerte sich bei dem Betreiber des Bistros, einem in Hennigsdorf lebenden Türken. Daraufhin packte ihn der 42-jährige Dönerverkäufer und schubste ihn aus dem Laden.

Mit Verstärkung zurück

Gegen 1.45 Uhr tauchten der 20-jährige Bosnier und dessen Kumpel erneut in dem Bistro auf. Dieses Mal hatte der 20-jährige Bosnier zudem seinen 45-jährigen Vater dabei, der den Bistro-Betreiber umgehend attackierte und ihm mit der Faust ins Gesicht schlug. Sein Sohn nahm zudem einen Besteckkasten vom Tresen und warf ihn in Richtung des Imbissbesitzers.

Polizei trennt Streithähne

Danach warfen Vater und Sohn offenbar noch Teller und Ketchup-Flaschen auf den Boden. Der Besitzer tat das ebenfalls, zielte dabei offensichtlich auch auf die Angreifer und trieb sie auf diese Art und Weise aus dem Laden. Die herbeigerufene Polizei trennte die Kampfhähne und nahm zwei Anzeigen wegen wechselseitiger Körperverletzung auf. Zudem wurden den beiden rabiaten Bosniern (Vater und Sohn) Platzverweise erteilt.

Der türkische Bistro-Betreiber war bei dem Faustschlag verletzt worden und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Von Bert Wittke

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