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„Weiter so, wir brauchen euch!“

Volkssolidarität Oberhavel „Weiter so, wir brauchen euch!“

In der Volkssolidarität organisierte und für den Verband tätige Ehrenamtliche sind auf der Festveranstaltung des Kreisverbandes Oberhavel der Volkssolidarität in Oranienburg ausgezeichnet worden. Im 70 Jahr des Bestehens des Verbandes bekannten sich die Mitglieder dazu, weiterhin für andere da zu sein und auch Flüchtlinge bei sich zu integrieren.

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Fredi Rudolph aus Oranienburg, der jetzt in Hohen Neuendorf lebt, erhielt eine Ehrennadel.

Quelle: Marion Bergsdorf

Oranienburg. Ohne die Ehrenamtlichen wäre die Volkssolidarität nicht 70 Jahre alt geworden. Das betonte Ina Nehls, Mitglied des Kreisbeirats der Volkssolidarität, am gestrigen Nachmittag auf der Festveranstaltung des Verbandes im Oranienwerk. Sie verlas 24 Namen und würdigte die ehrenamtliche Arbeit einer jeden Person. So zum Beispiel von Ingeburg Eichstädt aus Hennigsdorf. Schon als 20-Jährige hatte sie Kinderferienlager der Volkssolidarität organisiert. Seit Jahren leitet sie den Chor der Ortsgruppe Hennigsdorf, komponiert und dichtet selbst und sorgt für den passenden musikalischen Rahmen von so mancher Veranstaltung. Oder Gerhard Dombrowski aus Bergfelde, der das Journal „Lebenslust“ mitgestaltet und dazu beitrug, dass dieses „ein richtiger Renner“ geworden sei. Blumen gab es auch für etliche Mitarbeiter des Verbandes und für dessen Geschäftsführerin Sylvia Grande. Diese halte „den Laden zusammen“, hieß es.

Dem Kreisverband Oberhavel der Volkssolidarität gehören 2774 Mitglieder in 35 Gruppen an. Deren Engagement sei heute so aktuell wie zur Gründerzeit, sagte Oberhavels Landrat Ludger Weskamp, der an der Festveranstaltung teilnahm. Nach dem Krieg ging es um die Unterbringung von Flüchtlingen in einem flächendeckend zerstörten Land. Heute könne der Landkreis zwar dafür sorgen, dass die Flüchtlinge eine menschenwürdige Unterkunft bekämen. Doch die Menschlichkeit komme von den Bürgern. Dieser Herausforderung stelle sich auch die Volkssolidarität und biete die Möglichkeit, Fremde zu integrieren. Geselligkeit und Fürsorge werde bei der Volkssolidarität gelebt, das verbinde die Generationen, lobte der Landrat. „Ich finde es schön, dass der Landrat hier war, das ist eine Wertschätzung unserer Arbeit“, sagte Martina Erdmann, Mitarbeiterin der Sozialstation der Volkssolidarität in Zehdenick. Silvia Grande ermunterte die Mitglieder mit: „Macht weiter so, wir brauchen euch!“

Mit Wolfgang Koch vom Kabarett „Sündikat“ und Sängerin Lea Keidel klang der Nachmittag humor- und stimmungsvoll aus.

Von Marion Bergsdorf

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