Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Weitere Fördermittel für den Kiezpunkt

Zehdenick Weitere Fördermittel für den Kiezpunkt

Das Kinder- und Jugendprojekt „Kiezpunkt“ bleibt ein weiteres Jahr geöffnet. Die Personalkosten für den wöchentlichen Freizeittreff werden aus einem Bundesprogramm gefördert. Der Bescheid kam am Mittwoch passend zum Saisonstart im Wohngebiet Süd. Dort soll in diesem Jahr noch ein Paradiesgarten entstehen.

Zehdenick 52.9791731 13.3378948
Google Map of 52.9791731,13.3378948
Zehdenick Mehr Infos
Nächster Artikel
35 Jahre Meister: Harald Wudick

Anke Culemann (2.v.l.) zeigt den Jugendlichen, wie ein Spinnrad funktioniert.

Quelle: : Cindy Lüderitz

Zehdenick. Mit einem großen Frühlingsfest wurde am Mittwoch im Zehdenicker Wohngebiet Süd der Saisonstart am Kiezpunkt gefeiert – und gleichzeitig die Tatsache, dass die Finanzierung des Jugendprojektes nach einer schwierigen Hängepartie für dieses Jahr doch gesichert ist. „Wir machen weiter“, betonte Projektkoordinatorin Katrin Domke.

Der Bildungsdezernent des Landkreises Dieter Starke überreichte noch am Vormittag in der evangelischen Beratungsstelle der Immanuel Diakonie einen Förderbescheid über Projektmittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Höhe von 5700 Euro – damit können die Personalkosten der Koordinatorin abgedeckt werden. Denn auch wenn das Angebot vor allem von ehrenamtlichen Helfern lebt, ohne Anlaufstelle funktioniert es nicht.

Die Winterpause haben die Mitwirkenden genutzt, um allerhand neue Ideen und Angebote für den Freizeittreff unter freiem Himmel zu schmieden. Ein zweites Zelt, bezahlt von der Stadt, und neue Spielelemente sind hinzugekommen. Anke Culemann, ebenfalls Mitarbeiterin der Beratungsstelle, hat Spenden- und Fördergelder für eine Stoff- und Textilstrecke sowie zwei Spinnräder für Einsteiger eingeworben. An denen können die Kinder und Jugendlichen den Faden aufnehmen und an der benachbarten Kämmstation die „Fusseln“ von Schaf- und Alpakawolle ordnen. Wie Wolle gefärbt wird, soll Thema an einem der nächsten Aktionstage werden.

Geöffnet hat der Kiezpunkt immer mittwochs ab 14.30 Uhr. Bei Eltern und Nachbarn kommt das Projekt gut an. „Jetzt gibt es hier auch was für unsere Kinder“, sagt eine Mutter. Auch die Flüchtlingsfamilien, die im Wohngebiet leben, nehmen das Angebot gerne und gut an. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern planen Gudrun und Kuno Lomas ebenfalls verschiedene Projekte für die Saison: so wird es Workshops mit Keramik und Malerei sowie Arbeiten mit Speckstein geben. In einem Theaterkurs werden die Kinder mit einem Dramaturgen aus der Region das Stück „Hin und Her“ einstudieren – darin geht es um Flucht und Abschiebung. Die Aufführung ist für diesen Herbst geplant. Noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber mit guten Perspektiven: das Projekt„Paradiesgarten“.

Wie Gudrun Lomas verriet, soll das Areal am Kiezpunkt gemeinsam mit Künstlern und einem Landschaftsarchitekten gestaltet werden. Eine Ideenwerkstatt mit Gewo-Chef Eckhart Diemke gab es bereits. Die Fördermittel dafür sind beantragt, noch aber fehlt die Zusage. Gestern luden die Künstler in die Malwerkstatt – die Kinder konnten nackte Schablonen ausmalen. „Wir sammeln bunte Fische für unser Aquarium“, erklärte Kuno Lomas.

Von Cindy Lüderitz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg