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Oberhavel Weitere Fördermittel für den Kiezpunkt
Lokales Oberhavel Weitere Fördermittel für den Kiezpunkt
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18:13 26.04.2017
Anke Culemann (2.v.l.) zeigt den Jugendlichen, wie ein Spinnrad funktioniert. Quelle: : Cindy Lüderitz
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Zehdenick

Mit einem großen Frühlingsfest wurde am Mittwoch im Zehdenicker Wohngebiet Süd der Saisonstart am Kiezpunkt gefeiert – und gleichzeitig die Tatsache, dass die Finanzierung des Jugendprojektes nach einer schwierigen Hängepartie für dieses Jahr doch gesichert ist. „Wir machen weiter“, betonte Projektkoordinatorin Katrin Domke.

Der Bildungsdezernent des Landkreises Dieter Starke überreichte noch am Vormittag in der evangelischen Beratungsstelle der Immanuel Diakonie einen Förderbescheid über Projektmittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Höhe von 5700 Euro – damit können die Personalkosten der Koordinatorin abgedeckt werden. Denn auch wenn das Angebot vor allem von ehrenamtlichen Helfern lebt, ohne Anlaufstelle funktioniert es nicht.

Die Winterpause haben die Mitwirkenden genutzt, um allerhand neue Ideen und Angebote für den Freizeittreff unter freiem Himmel zu schmieden. Ein zweites Zelt, bezahlt von der Stadt, und neue Spielelemente sind hinzugekommen. Anke Culemann, ebenfalls Mitarbeiterin der Beratungsstelle, hat Spenden- und Fördergelder für eine Stoff- und Textilstrecke sowie zwei Spinnräder für Einsteiger eingeworben. An denen können die Kinder und Jugendlichen den Faden aufnehmen und an der benachbarten Kämmstation die „Fusseln“ von Schaf- und Alpakawolle ordnen. Wie Wolle gefärbt wird, soll Thema an einem der nächsten Aktionstage werden.

Geöffnet hat der Kiezpunkt immer mittwochs ab 14.30 Uhr. Bei Eltern und Nachbarn kommt das Projekt gut an. „Jetzt gibt es hier auch was für unsere Kinder“, sagt eine Mutter. Auch die Flüchtlingsfamilien, die im Wohngebiet leben, nehmen das Angebot gerne und gut an. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern planen Gudrun und Kuno Lomas ebenfalls verschiedene Projekte für die Saison: so wird es Workshops mit Keramik und Malerei sowie Arbeiten mit Speckstein geben. In einem Theaterkurs werden die Kinder mit einem Dramaturgen aus der Region das Stück „Hin und Her“ einstudieren – darin geht es um Flucht und Abschiebung. Die Aufführung ist für diesen Herbst geplant. Noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber mit guten Perspektiven: das Projekt„Paradiesgarten“.

Wie Gudrun Lomas verriet, soll das Areal am Kiezpunkt gemeinsam mit Künstlern und einem Landschaftsarchitekten gestaltet werden. Eine Ideenwerkstatt mit Gewo-Chef Eckhart Diemke gab es bereits. Die Fördermittel dafür sind beantragt, noch aber fehlt die Zusage. Gestern luden die Künstler in die Malwerkstatt – die Kinder konnten nackte Schablonen ausmalen. „Wir sammeln bunte Fische für unser Aquarium“, erklärte Kuno Lomas.

Von Cindy Lüderitz

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