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Oberhavel Weitere Messstelle am Hausmüllberg
Lokales Oberhavel Weitere Messstelle am Hausmüllberg
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17:56 02.05.2017
An elf Stellen wird in Bötzow-West nun das Grundwasser überprüft. Quelle: Verwaltung
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Bötzow

Der Müllberg in Bötzow-West ist eine alte Berliner Hausmülldeponie, seit den 1920er-Jahren wurde dort auf etwa 27 Hektar Hausmüll abgelagert. Auch nach 1990 wurden dort noch verschiedene Abfälle aufgelagert. Seit dem Jahr 2000 wurden dort mehrere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, um steile Böschungen zu sichern und den Einfluss des Deponiekörpers zu sichern, teilt Dirk Eger vom Bauamt in Oberkrämer mit.

Dieser Einfluss werde seit 2004 durch ein Grundwassermonitoring überwacht. Bisher wurden Proben aus sieben vorhandenen Grundwassermesspegeln und zwei Schöpfproben aus dem Meliorationsgraben, der die Deponie umläuft, genommen und analysiert.

Der Deponie werde ein geringer Gefährdungsgrad zugeordnet, so Dirk Eger weiter, dennoch ist der Einfluss von hausmülltypischen Schadstoffen auf das Grundwasser belegt.

Arbeiten an der neuen Messstelle. Quelle: Verwaltung

Um das Netz der Überwachung enger zu gestalten und genauere Angaben zur Schadstofffracht im Abstrom des Grundwassers zu erhalten, wurden in der vergangenen Woche zwei neue Pegel errichtet. „Zukünftig werden dann alle zwei Jahre an elf Pegeln Grundwasserproben entnommen“, sagt Ordnungsamtsleiter Dirk Eger. „Da das Grundwasser um den Müllberg herum bereits ab etwa zwei Metern unter Flur ansteht, sind alle elf Pegel einheitlich auf sechs Meter abgeteuft, also in entsprechender Tiefe in Hohlräumen angebracht.“

Wer sich auf dem Gelände bewegt, muss nur mit den Füßen scharren, noch heute kommen dicht unter der Oberfläche Ascheschichten und Müllreste zum Vorschein. Schon vor zwei Jahren hatte sich ein Anwohner in der MAZ über den hohen Gefahrengrad der ehemaligen Deponie beschwert. Gutachten besagen jedoch, dass zwar Schadstoffe ins Grundwasser gelangen, aber nicht in einem Ausmaß, dass es gefährlich sein könnte.

Von MAZonline

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