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Weltfriedenswanderer stoppt in Oranienburg

Stefan Horvath wirbt für Toleranz Weltfriedenswanderer stoppt in Oranienburg

Seine Mission ist nichts Geringeres als der Weltfrieden. Seit 26 Jahren wandert der Österreicher Stefan Horvath dafür kreuz und quer durch Europa. Zu Wochenbeginn macht der 57-Jährige in Oranienburg Station.

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Stefan Horvath beim Zwischenstopp.

Quelle: Helge Treichel

Oranienburg. Die Vision von einer gerechteren, toleranteren und friedlichen Welt hält ihn auf den Beinen: Seit rund 26 Jahren wandert Stefan Horvath kreuz und quer durch Europa , um den Kontakt mit Menschen zu suchen und sie von seinen Idealen zu überzeugen. Am Montag und Dienstag macht er in Oranienburg Station – zum inzwischen fünften Mal. Hier besucht er Bekannte und Freunde, die seine Mission unterstützen. Mal mit ein paar neuen Schuhen, mal finanziell.

Zuvor war der 57-Jährige in Sachsen unterwegs. Von der Stadt Leipzig erhielt er zu Monatsbeginn ein Begleitschreiben, in dem ihm im Namen des Oberbürgermeisters Kraft gewünscht wird, seinen Weg weiter zu gehen. Was die AfD anbelangt, sei er enttäuscht von Europa und von Deutschland. „Wir brauchen Gegendemonstrationen“, sagt er. Auf Flüchtlinge loszugehen, sei für ihn „das Primitivste, was es gibt“.

Das Wandern allerdings fällt dem Österreicher zunehmend schwer: „Ich schaffe nur noch 30 Kilometer am Tag, nicht mehr 100.“ Das Wanderleben habe Spuren am Körper hinterlassen. Mehr als 50 000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt.

Von Helge Treichel

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