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Wenn Autofahrer nur noch rot sehen

Bahnübergang in Sachsenhausen Wenn Autofahrer nur noch rot sehen

So viel Ärger mitten in der Woche: Viel Geduld mussten Kraftfahrer am Donnerstag am Bahnhof Sachsenhausen haben. Sie standen vor verschlossenen Schranken. Nicht ein paar Minuten, wie sonst üblich. Nein, eine dreiviertel Stunde lang. Doch von einem Zug war nichts zu sehen.

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Nichts ging mehr am Donnerstagvormittag am Bahnübergang in Sachsenhausen.

Quelle: Bert Wittke

Sachsenhausen. Autofahrer brauchten am Donnerstagvormittag in Sachsenhausen gute Nerven und viel Geduld. Gegen 9.30 Uhr ging am Bahnübergang gar nichts. Die Schranken blieben geschlossen. Die Signalanlagen stand auf Rot - Dauerrot sozusagen.

Und das alles, obwohl kein einziger Zug in Sicht war. Sämtliche Schranken blieben geschlossen. Etwa eine Dreiviertelstunde lang – für manche Autofahrer eine Ewigkeit.

Schnell bildete sich ein Rückstau in beide Richtungen. Zum Beispiel bis in den Kreisverkehr, der in den Gewerbepark Nord führt. Auch in der anderen Richtung stauten sich die Autos zurück bis auf die Chausseestraße (B 96), die stadteinwärts beziehungsweise nach Gransee führt.

Viele Autofahrer drehten entnervt um und versuchten, eine andere Strecke zu nehmen. Die LKW-Fahrer mussten ausharren, sie hatten keine Möglichkeit zum Wenden.

Was am Bahnübergang passiert ist, kann Burkhard Ahlert, Pressesprecher der Deutschen Bahn, aufklären. „Wir hatten eine Anlagenstörung.“ Die Schranken waren defekt. „Wir mussten einen Techniker raus schicken“, sagt Ahlert. Etwa um 10.15 Uhr öffneten sich die Schranken wieder.

Von Andrea Kathert

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