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Oberhavel Wenn Wasser von allen Seiten strömt
Lokales Oberhavel Wenn Wasser von allen Seiten strömt
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17:27 31.08.2017
Auch die Zella-Mehliser-Straße in Oranienburg wurde durch den Starkregen beeinträchtigt. Quelle: picture alliance/dpa-tmn
Oranienburg

Nach dem Beitrag in der MAZ vom Dienstag, 29. August, „Dramatik in der Hildburghausener Straße“ nach dem Starkregen vom 29. Juni, haben jetzt auch Stefan und Angela Thümer das Angebot angenommen und sich an den Tiefbauamtsleiter der Stadt gewandt: „Die im Beitrag geschilderten baulichen Mängel insbesondere in der neu angelegten Zella-Mehliser-Straße könnten wir nur bestätigen“, schreiben sie. Es sei vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum die Zella-Mehliser-Straße mit einer Senke, deren tiefster Punkt vor dem Grundstück Nr. 9 liegt, angelegt worden sei. Auch seien die sogenannten Sickermulden vor den Grundstücken bedeutungslos, weil sie bereits bei normalen Regenfällen nicht genügend Wasser aufnehmen und dadurch die Fahrbahn der Straße im Bereich der Häuser Nummer 7, 9 und 11 und Teile der Grundstücke überflutet wurden. Das sei in den sieben Jahren, in denen die Familie dort wohne, mehr als ein Dutzend mal passiert.

Auch ihr Haus liege in einer Senke, die von vier Seiten Gefälle hat. Das Regenwasser fließe vom Bahndamm, von der Zella-Mehliser-Straße aus Richtung Hildburghausener Straße und aus Richtung Schmalkaldener Straße und von den gegenüberliegenden Grundstücken, die etwas höher liegen, in diese Senke. Auch ihr Grundstück und das Grundstück Nummer 7 standen beim Starkregen komplett unter Wasser. „Es entstand eine geschlossene Wasserfläche über alle drei Grundstücke vom Bahndamm über die Fahrbahn bis einschließlich der Sickermulden in einer Höhe von 40 bis 60 Zentimenter. Auch für unser Haus bestand die Gefahr der Überflutung. Der Wasserspiegel stand bereits fünf Zentimenter unterhalb des Fußboden innen. Wenn es eine halbe Stunde länger geregnet hätte, wäre auch unser Haus überflutet worden.“ Dass es dazu nicht gekommen sei, habe man dem Umstand zu verdanken, „dass unsere Bodenplatte 25 Zentimenter höher als die unserer Nachbarn in der Hausnummer 11 angelegt wurde.“

Es müsse dringend und kurzfristig eine nachhaltige Lösung gefunden werden, um das Sammeln des Regenwassers in der Senke im Bereich der Grundstücke Zella-Mehliser-Straße 7, 9 und 11 künftig zu vermeiden, fordern Stefan und Angela Thümer, die sich mit ihrer Forderung, wie auch die Familien Zappan und Küllmer an den Tiefbauamtsleiter, Thorsten Junker gewandet haben.

Er hatte die Betroffenen aufgefordert, über ihre Probleme zu informieren, damit sich die Stadt diese im Einzelfall ansehen können.

Von Heike Bergt

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