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Oberhavel Wenn ein Flüchtling abgeschoben werden soll
Lokales Oberhavel Wenn ein Flüchtling abgeschoben werden soll
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17:33 21.02.2018
Flüchtlinge spielen in Zehdenick Theater. Hier eine Szene von der Premiere Quelle: FOTO: Uwe Halling
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Gransee

Nach der erfolgreichen Premiere des Flüchtlingsdramas „Hin und Her“ nach Ödon von Horvath am 25. November 2017 in Zehdenick wird das Stück am Sonnabend, 17. Februar, um 16 Uhr im Strittmattergymnasium Gransee noch einmal aufgeführt. Der Regisseur Michael Arndt-Gastaud studierte das von ihm modernisierte und gekürzte Stück in einer fünfmonatigen Probezeit mit Laienschauspielern aus Afghanistan, dem Iran, Pakistan und Syrien ein. Das Theaterprojekt ist ein Teil des vom Kunstverein Zehdenick initiierten Kunstprojektes „Kunst und Theater im Kiezpunkt Zehdenick“ unter der Leitung der Künstler Gudrun und Kuno Lomas, die auch für das Bühnenbild und die Kostüme verantwortlich zeichnen. Das Projekt wurde vom Ministerium für Wissenschaftsforschung und Kultur sowie der Stadt Zehdenick gefördert. Es soll zur Integration und Teilhabe von Geflüchteten am gesellschaftlichen Leben beitragen.

In dem Stück geht es um die Geschichte eines Flüchtlings, der das Land verlassen soll, das ihm vor längerer Zeit Schutz vor Verfolgung gewährt hatte. Er möchte bleiben, doch er wird abgeschoben, da er das Land nur Geld gekostet hat und niemand nutzt. An der Grenze kommt es zum Streit, denn sein ehemaliges Land will ihn nicht zurückhaben. Er ist ein Gefangener im Niemandsland. Erst ein Zufall hilft ihm, seine Nützlichkeit zu zeigen. Jetzt kann er sich aussuchen, in welchem der beiden Länder er leben möchte. Wie wird er sich entscheiden?

Von MAZonline

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