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Lokales Oberhavel Wer hat „Lale“ gesehen?
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16:23 18.09.2017
Wer hat Hündin „Lale“ aus Oranienburg gesehen? Quelle: Privat
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Oranienburg

Völlig aufgelöst erschien Ingeborg Diener am Montagmorgen in den Redaktionsräumen der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“. Bereits seit vergangenem Donnerstag ist die Oranienburgerin auf der Suche nach ihrer Hündin Lale, einem zehnjährigen Collimischling. Erst während der diesjährigen Ostertage hatte die Hündin bei Familie Diener ein neues Zuhause gefunden. Doch nun ist das „ganz liebe, aber sehr ängstliche“ Tier verschwunden.

Am vergangenen 7. September war Ingeborg Diener mit Hündin Lale nahe der Schleuse Wilhelmsthal auf einem Spaziergang, als der Seniorin plötzlich eine Deutsche Dogge gegenüberstand. „Der Hundebesitzer war nicht in Sichtweite, die Dogge ist plötzlich auf meine Lale losgegangen und hat sie unter sich begraben“, berichtete die aufgelöste Frau. „Da habe ich die Leine losgelassen, hatte Angst, dass die Dogge meinen Hund tötet.“ In „Todesangst“, so Diener, habe sich Lale schließlich aus der Situation befreit und sei davon gelaufen.

Seitdem hat Ingeborg Diener nichts unversucht gelassen, ihren geliebten Vierbeiner wieder zu finden. „Zunächst haben wir die gesamte Umgebung an der Schleuse abgesucht. Auch mit einem speziell dafür ausgebildeten Suchhund haben wir uns auf die Suche gemacht“, berichtet die Seniorin. „Der Suchhund hat sofort eine Fährte aufgenommen und uns am Oranienburger Kanal bis nach Pinnow geführt. Dort muss Lale die Straße überquert haben und über die Brücke nach Pinnow, Richtung Venedig gelaufen sein. In Venedig muss sie umgekehrt sein, dort hat sich schließlich auch die Spur verloren.“ Am 8. September wurde „Lale“ in Borgsdorf Pinnow noch einmal gesehen. Seitdem aber gibt es von der Hündin, die seit Ostern dieses Jahres bei den Dieners lebt, keine Spur. „Lale ist sehr ängstlich“, erzählt Ingeborg Diener. „Sie ist ein sehr lieber Hund. Durch die gefährliche Situation mit dem anderen Hund ist sie vermutlich noch zusätzlich verängstigt.“ Das dürfte es fremden Personen schwierig machen, die Hündin einzufangen, wenn sie gesehen wird. "Uns würde jede Information über eine Sichtung jedoch schon sehr weiterhelfen“, sagt Ingeborg Diener unter Tränen. „Für uns ist es, als ob das ganze Leben zusammenbricht, wenn auf einmal ein Teil der Familie fehlt.“

Die zehnjährige Collimischlingshündin hat weiß-beigefarbenes Fell. Bei ihrem Verschwunden trug sie ein rotes Brustgeschirr, an dem auch noch die Hundeleine befestigt war. Familie Diener bittet bei Sichtungen des Hundes um einen Anruf unter *** (Aktualisierung: Telefonnummer nach Auffinden des Hundes entfernt).

Von Nadine Bieneck

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