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Oberhavel Wir suchen die stillen Helden im Büro!
Lokales Oberhavel Wir suchen die stillen Helden im Büro!
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16:53 09.10.2018
Ina Schimschok ist die Sekretärin im Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasium. Quelle: Foto: Enrico Kugler
Velten

Sie sind die stillen Helden im Büro, oft viel früher am Arbeitsplatz als alle anderen: Die Sekretärinnen oder Sekretäre. Rund um die Uhr nehmen sie die Telefongespräche an, notieren die Anliegen und leiten die Probleme an die richtige Stelle weiter. Sie kopieren, beantworten Mails, ordnen Akten. Fehlt eine Briefmarke, ein Schreibblock oder ein Kugelschreiber – sie sind zur Stelle und helfen in der „Not“. Und damit nicht genug: Die Sekretärinnen sind oft auch der Kummerkasten für Mitarbeiter. Wo drückt der Schuh? Sie haben stets ein offenes Ohr für die Sorgen der Kollegen. Und: Sie sind dabei immer gut gelaunt.

Seit einem Vierteljahrhundert sitzt Ina Schimschok hinterm Schreibtisch

So wie die Veltenerin Ina Schimschok. Die 59-Jährige ist Sekretärin des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums. Und damit eine echte Institution in der Ofenstadt. „Wir hatten schon mehr als 1000 Schüler, da wird man natürlich oft auf der Straße gegrüßt“, sagt Ina Schimschok. Seit einem Vierteljahrhundert sitzt die Sekretärin schon hinter ihrem Schreibtisch, niemand an der Schule ist länger im Dienst als sie. „Sie ist der Dreh- und Angelpunkt in unserem Gymnasium“, sagt Schulleiterin Claudia Heimen mit großem Respekt. Ihre Sekretärin vereine Empathie, hohe Fachkompetenz und Freundlichkeit. „Toll ist auch ihr herzhaftes Lachen, das manchmal durch die ganze Schule schallt“, so Claudia Heimen.

Ina Schimschok ist die Sekretärin vom Bollhagen-Gymnasium in Velten Quelle: Enrico Kugler

Begonnen hat Ina Schimschock, die ihren Schulabschluss in der Gustav-Gersinski-Oberschule in Velten gemacht hat, ihre Laufbahn in der Ingenieurschule Hohenschöpping. Hier trat die gelernte Facharbeiterin für Schreibtechnik mit Zusatzausbildung zur Sekretärin, 1977 ihren Dienst an. Bis 1993 arbeitete Ina Schimschock im späteren Oberstufenzentrum. Dann folgte der Ruf des gerade gegründeten Veltener Gymnasiums, das damals in der Karl-Liebknecht-Straße 2 untergebracht war. „Wir haben damals mit fünf Lehrern und drei Klassen angefangen.“ Es seien alte Räume gewesen, alles sehr provisorisch. Schöner wurde es dann 1997, als die Schule ins neue Gebäude in der Emma-Ihrer-Straße zog.

Schimschock; „Ich bin hier das Mädchen für alles“

Ina Schimschok hat an der Schule viele Aufgaben. „Ich bin hier das Mädchen für alles“, sagt die zweifache Mutter und dreifache Oma. Von Schreiben der Schulleiterin erstellen über das Anlegen von Schülerakten, die Beantwortung von E-Mails und natürlich Kopieren und Faxen reicht ihr Aufgabengebiet. „Jeder Tag ist irgendwie anders. Das macht meinen Job so spannend“, sagt die gebürtige Veltenerin. Sie mag auch die Arbeit mit den Schülern, kümmert sich gerne um die Teenager. Unter anderem, wenn sie sich krank fühlen und nach Hause wollen. Dann informiert Ina Schimschok die Eltern. „Wir haben auch ein Krankenzimmer, in dem ich mich ein bisschen um die Schüler kümmern kann.“

Ina Schimschok ist die Sekretärin vom Bollhagen-Gymnasium in Velten Quelle: Enrico Kugler

Bis zum 4. November haben Sie, liebe Leser, die Möglichkeit, ihre Sekretärin oder Sekretäre bei der MAZ zu nominieren. Kennen Sie jemanden, der den Titel „Beste Sekretärin Oberhavels“ verdient hat? Ob Frau oder Mann – schicken Sie uns eine kurze Mail mit dem Namen, einem Kontakt und einer kurzen Begründung. Und vielleicht sogar schon ein Foto am Arbeitsplatz. Wir sammeln alle Nominierte, stellen Sie in der MAZ vor und schicken sie ab dem 10. November ins große Herbst-Voting – Ina Schimschock steht schon mal als Kandidatin fest. Und so funktionierts:

Die MAZ sucht mit ihren Lesern die beste Sekretärin Oberhavels. Sie können ihre Lieblingssekretärin bis zum 4. November nominieren.

Eine Mail an Oranienburg@maz-online.de mit Namen, einem Kontakt und einer kurzen Begründung genügt.

Das Online-Voting um die Krone der „Besten Sekretärin Oberhavels“ beginnt am 10. November auf der Homepage der MAZ.

Von Sebastian Morgner

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