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Oberhavel Wer will Jugendbeauftragter werden?
Lokales Oberhavel Wer will Jugendbeauftragter werden?
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17:29 07.08.2015
Die Leute von der „Jofok 23“ kümmern sich jetzt schon um Jugendbelange in Oberkrämer. Quelle: Robert Tiesler
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Oberkrämer

Die Gemeinde Oberkrämer könnte bald einen Jugendbeauftragten bekommen. Zumindest haben das die Gemeindevertreter mehrheitlich so beschlossen. Der Vorschlag dazu kam von der SPD. Es gebe Beauftragte für Schwerbehinderte, Gleichstellung und Senioren, so der Fraktionsvorsitzende Carsten Schneider. „So ist es nicht länger akzeptabel, dass unseren jüngeren Mitbürgern dieses besondere Recht vorenthalten wird.“

In einer gemeinsamen Erklärung der BfO und CDU werden die Aufgaben des Jugendbeauftragten umrissen. Dazu zählen die Unterbreitung von Vorschlägen für die Ausstattung der öffentlichen Einrichtungen, die überwiegend von jungen Leuten genutzt werden. Auch soll diese Person in den kommunalen Gremien angehört werden können.

Der Jugendbeauftragte soll aus den Reihen der jungen Leute kommen. Die Jugendkoordinatorin Marlies Arian findet den Vorschlag gut. Allerdings sei es schwierig, eine Person für diesen Posten zu finden, sagte sie am Freitag. „Jugendliche wollen sich oft nicht binden.“ Wie sie erzählte, habe sie sich schon umgehört. Im Alter bis 25 Jahre hätten die junge Leute mit ihrer Ausbildung zu tun und vielleicht schon mit der Familiengründung.

In Oberkrämer gibt es mit „Jofok 23“, Junge Offensive für Oberkrämer, immerhin schon eine Art Beirat, in dem sich Jugendliche beraten. Eventuell könnte aus der Richtung eine Person für den neuen Posten gewonnen werden.

Von Robert Tiesler

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