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Oberhavel Wie geht es 2019 weiter mit dem Dorfkrug?
Lokales Oberhavel Wie geht es 2019 weiter mit dem Dorfkrug?
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00:19 25.08.2017
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Januar 2017 im Dorfkrug. Im dortigen Saal finden sehr viele Veranstaltungen statt. Quelle: Robert Roeske
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Bärenklau

Es brodelt in der Bärenklauer Gerüchteküche. Es heißt, die Gemeinde Oberkrämer verlängert den Vertrag mit Andreas Sass, dem Pächter der Gaststätte, nicht.

„Das sind Gerüchte, und dagegen kann man sich kaum zur Wehr setzen“, sagte Peter Matschke, der Justiziar der Gemeinde, am Montag. Der aktuelle Pachtvertrag laufe bis zum 30. Juni 2019. Dass danach Schluss sei, stimme nicht. Es sei noch keine Entscheidung in irgendeine Richtung gefallen, machte Peter Matschke deutlich. Eine Entscheidung müssten dann auch der Ortsbeirat und die Gemeindevertretersitzung mittragen. „Wir haben keine Probleme mit dem Pächter und auch keine Bestrebung, ihm zu kündigen“, betonte Matschke. „Wir sind weit davon entfernt, Entscheidungen zu treffen.“

Auch Pächter Andreas Sass betonte am Montag das gute Verhältnis zur Gemeinde Oberkrämer, von der er den Dorfkrug gepachtet hat. „Da kann ich nur positive Sachen sagen.“ Dennoch sei auch aus seiner Sicht derzeit unklar, wie es nach dem 30. Juni 2019 weitergehe. Wenn die Gemeinde weiter hinter ihm stünde, wäre er auch bereit, weiterzumachen. Der Gegenwind herrscht scheinbar vor allem im Dorf selbst. Sass vermutet, dass die Öffnungszeiten das Problem seien. Nach der momentan anhaltenden Sommerpause sei regulär immer nur dienstags geöffnet. Die Bärenklauer wünschten sich mehr und sind mit der derzeitigen Situation unzufrieden. An den meisten Wochenenden sei der Dorfkrug mit Feiern ausgebucht. Schon jetzt gebe es 2018 nur noch 15 freie Wochenenden in der Gaststätte, sagte Andreas Sass. Und das sei es auch, wovon der Betrieb lebe. Von normalen Öffnungstagen mit vermutlich nur wenigen Gästen sei das wirtschaftlich nicht machbar.

Derzeit beschäftigt er drei Angestellte, bei Bedarf kommen Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma hinzu. Neue Leute zu finden, sei schwierig. Weil es jetzt schon erste Anfragen für 2019 gebe, hofft Sass jedoch auf baldige Entscheidungen – auch um für sich selbst planen zu können.

Rückhalt bekommt der Wirt von Volker Röthig, dem Vorsitzenden des Kulturvereins Arge Baer. Im bald erscheinenden „Arge Baer Kurier“ weist er darauf hin, dass Sass Gewinne machen müsse. Wenn die Besucherzahlen nicht stimmen, müssten die Öffnungszeiten reduziert werden. Falls es neue Pächter geben sollte, würde es aus seiner Sicht auf einen Italiener, Griechen oder Asiaten hinauslaufen. „Ich bin mir sicher, dass es dann mit dem Saal für Feste und Beerdigungskaffee vorbei ist“, befürchtet Röthig. Andreas Sass habe immer alle Feste des Kulturvereins unterstützt.

Von Robert Tiesler

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