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Wieder Bombenverdacht in Lehnitz

Grundwasserabsenkung hat an der Straße Havelufer 24 begonnen Wieder Bombenverdacht in Lehnitz

Die Stadtverwaltung Oranienburg hat den Sperrkreis für eine eventuelle Bombenentschärfung in Lehnitz am Donnerstag, 26. November, bekanntgegeben. Der Blindgängerverdacht wird derzeit untersucht.

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Der Sperrkreis für eine eventuelle Bombenentschärfung am Donnerstag, 26. November.

Quelle: Stadtverwaltung Oranienburg

Lehnitz. Eine Anlage zur Grundwasserabsenkung wird derzeit am Bombenverdachtspunkt am Ha­velufer 24 in Lehnitz installiert. „Nach erfolgreicher Durchführung eines Probebetriebs beginnt die Freilegung der metallischen Gegenstände“, erklärte am Montag Eike-Kristin Fehlauer von der Stadtverwaltung Oranienburg.

Bereits seit Juli laufen auf dem Grundstück Havelufer 24 umfangreiche vorbereitende Arbeiten, um abzuklären, ob es sich bei den drei Verdachtspunkten um Bomben oder harmlose metallische Gegenstände handelt.

Genaue Prüfung steht bevor

Am Mittwoch, 25. November , wird eine genaue Aussage zur Art der metallischen Gegenstände erwartet. Sollten ein oder mehrere Bombenkörper gefunden werden, erfolgt umgehend die Einrichtung eines Sperrkreises von 100 Metern im Radius um die Fundstelle herum.

Die eventuelle Entschärfung der Bombenblindgänger würde am Donnerstag, 26. November , stattfinden. Dafür würde ein Sperrkreis mit einem Radius von 1000 Metern in Kraft treten. In dieser Zone befinden sich unter anderem der Bahnhof Lehnitz, das Wassersportzentrum Oranienburg, die Autohäuser an der Robert-Koch-Straße, große Teile der Saarlandstraße und der Berliner Straße.

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„Bei dem genannten Zeitplan handelt es sich um einen vorläufigen Zeitplan zur Orientierung“, so die Stadtverwaltung. Er könne sich aufgrund von technischen Gegebenheiten oder Witterungsbedingungen noch verändern. Weitere Details zum genauen Ablauf der möglichen Entschärfung folgen in den nächsten Wochen.

Der Blindgängerverdacht Am Alten Hafen in Lehnitz hatte sich im vergangenen Juni nicht bestätigt. Dort war eine teildetonierte 500-Kilogramm-Bombe freigelegt worden, die nur noch Sprengstoffreste enthielt und vor allem keinen Zünder mehr hatte. Eine Entschärfung oder gar Sprengung des Fundes war nicht erforderlich. Die Reste der Weltkriegsbombe konnten einfach abtransportiert werden. Damit blieb etwa 4000 Ora­nienburgern eine Evakuierung erspart.

Weit weniger glimpflich ging eine Bombensprengung am 21. November 2013 auf einem Grundstück Am Alten Hafen ab. Damals wurde unter anderem ein Bungalow komplett zerstört. In Oranienburg hatte es daraufhin eine große Spendenaktion für die betroffenen Lehnitzer gegeben.

Von MAZonline

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