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Wieder Diskussion um Gaffer nach A10-Unfall

Unfall bei Birkenwerder Wieder Diskussion um Gaffer nach A10-Unfall

Zu einem Unfall kam es am Dienstagnachmittag auf der A 10 zwischen der Anschlussstelle Birkenwerder und dem Autobahndreieck Oranienburg. Dort war ein Lastkraftwagen auf einen anderen Lkw aufgefahren. Dabei wurde nach ersten Informationen eine Person verletzt.

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Die Polizei musste am Dienstag nach einem Unfall mit zwei Lkw die A 10 zwischen Birkenwerder und dem Dreieck Oranienburg zeitweilig komplett sperren.

Quelle: Julian Stähle

Birkenwerder/Oranienburg. Der schwere Lkw-Unfall am Dienstagabend auf der A 10 bei Birkenwerder gibt einmal mehr Grund zu Diskussionen: Wieder haben Gaffer die Rettungskräfte behindert, wieder gab es keine Rettungsgasse im Rückstau, so dass die Helfer nur verzögert zur Unfallstelle vordringen konnten.

In einem Stau war gegen 17.20 Uhr zwischen der Anschlussstelle Birkenwerder und dem Autobahndreieck Oranienburg ein Lastkraftwagen auf einen anderen Lkw aufgefahren. Erwischt hat es auch die Besatzung eines Mini Coopers, der Kleinwagen wurde vom auffahrenden Lkw einfach beiseite geschoben. Beide Insassen wurden schwer verletzt, der Brummi-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Autobahn war stundenlang voll gesperrt, ein Rettungshubschrauber musste auf der Fahrbahn landen. Doch Polizei und Rettungswagen hatten Probleme, zu den Verletzten zu kommen.

Polizei warnt eindringlich vor schlimmen Folgen

Zeugenaussagen zufolge versperrten mehrere Lastwagen die Rettungsgasse, Gaffer sollen zudem die Helfer behindert haben. Um das Verhalten zu dokumentieren, filmten Feuerwehrleute die Störer. Die Polizei warnt eindringlich: „Wenn wir zu spät eintreffen, dass müssen wir mit Toten rechnen und das nur, weil wir nicht durchgekommen sind.“ Selbst als die Fahrbahn wieder freigegeben wurde, filmten Vorbeifahrende noch die Unfallstelle.

Über Stunden war die Fahrbahn voll gesperrt

Über Stunden war die Fahrbahn voll gesperrt.

Quelle: Julian Stähle

Zuletzt hatte es am Montag Ärger um Gaffer und Rettungsgassen-Verweigerer gegeben, als bei einem schweren Busunglück auf der A 9 18 Menschen ums Leben gekommen waren. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erwägt, das Bußgeld für solche Vergehen deutlich zu erhöhen, um einen Abschreckungseffekt zu erzielen.

Von MAZonline/ Saskia Kirf

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