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Oberhavel Wieder Unfall am Bahnübergang
Lokales Oberhavel Wieder Unfall am Bahnübergang
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22:20 06.10.2016
Der Bahnverkehr der NEB war nach dem Unfall vorübergehend unterbrochen. Quelle: Julian Stähle
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Grieben

Langsam wird der unbeschrankte Bahnübergang in Grieben unheimlich. Am Donnerstag ist es dort zum zweiten Mal kurz hintereinander zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw gekommen.

Ein Skoda war gegen 15 Uhr auf der Kreisstraße aus Richtung Glambeck gekommen und hatte kurz vor dem Ortseingang Grieben den Bahnübergang passieren wollen. Nach Auskunft der Polizei wurde der Wagen dabei von der vorderen linken Ecke von einer Regionalbahn erfasst. Der Skoda wurde etwa 100 Meter weit das Gleisbett entlang geschoben, bevor Zug und Pkw zum Stillstand kamen.

Das stark beschädigte Auto Quelle: Julian Stähle

Der 34-jährige Fahrer aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Offenbar hatte er aber Glück im Unglück. Zeugen berichteten, dass er offensichtlich mit dem Schrecken und einem Armbruch davongekommen ist.

Die sechs Fahrgäste und der Bahnmitarbeiter, die sich zum Unglückszeitpunkt in der Regionalbahn 54 aufhielten, blieben unverletzt.

Der Bahnverkehr auf der von der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) betriebenen Linie zwischen Berlin und Rheinsberg musste vorübergehend eingestellt werden. Es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Erst am vergangenen Freitag war es an demselben Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw gekommen. Dabei war die Fahrerin des Autos ebenfalls verletzt worden.

Autofahrerin kracht gegen Regionalzug

Von Bert Wittke

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