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Wieder Waldflächen in Brand gesetzt

Oberhavel Wieder Waldflächen in Brand gesetzt

Waldbrände hielten am Sonntagabend wieder die Feuerwehren in Oberhavel in Atem. An der Lehnitzschleuse bei Oranienburg und an der Nassenheider Chaussee bei Neuholland standen Waldflächen in Flammen. Wegen der aktuellen Witterung gilt eine Selbstentzündung als unwahrscheinlich.

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An der Nassenheider Chaussee bei Neuholland stand der Waldboden in Flammen.

Quelle: Julian Stähle

Oberhavel. Die Polizeiinspektion ermittelt erneut wegen Waldbränden in Oberhavel. Zwischen der Lehnitzschleuse und der Eisenbahnbrücke am Oder-Havel-Kanal in Oranienburg brannte am Sonntag ein Waldstück. Die Feuerwehren aus Oranienburg und Lehnitz wurden gegen 17.20 Uhr alarmiert.

Die Feuerwehr kam auch am Oder-Havel-Kanal nahe der Lehnitzschleuse in Oranienburg zum Einsatz

Die Feuerwehr kam auch am Oder-Havel-Kanal nahe der Lehnitzschleuse in Oranienburg zum Einsatz

Quelle: Julian Stähle

Mit Unterstützung der Betriebsfeuerwehr Flügge konnten sie das Feuer, das sich auf einer Fläche von 450 Quadratmetern ausgedehnt hatte, löschen, ohne dass größerer Schaden entstand. Die Einsatzkräfte waren etwa eine Stunde Einsatz. Da aufgrund der aktuellen Witterung eine Selbstentzündung unwahrscheinlich ist, wurde die Polizei hinzugezogen. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Der Waldbrand bei Oranienburg konnte rechtzeitig gelöscht werden

Der Waldbrand bei Oranienburg konnte rechtzeitig gelöscht werden.

Quelle: Julian Stähle

Auch in Neuholland an der Nassenheide Chaussee kam es am Sonntagabend zu einem Waldbrand. Ein Jäger, der sich auf dem Weg zu einem Hochstand befand, meldete der Feuerwehr die Flammen. Etwa anderthalb Kilometer von der Straße entfernt waren rund 300 Quadratmeter Waldboden in Brand geraten. Die Feuerwehren Freienhagen, Neuholland und Liebenwalde brachten die Flammen glücklicherweise rechtzeitig unter Kontrolle. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Bereits vorige Woche hatten Waldbrände bei Nassenheide und bei Hohenbruch die Feuerwehren in Atem gehalten. Bei Nassenheide standen rund 1000 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Dort hatten sich bereits hartnäckige Glutnester gebildet, die mittels Wärmebildkamera aufgespürt wurden. Um das Feuer tief im Wald bei Hohenbruch aufzuspüren, kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Dieser entdeckte schließlich das Feuer, das von den Einsatzkräften dann gelöscht wurde. Alle Brände entstanden in den späten Nachmittags- beziehungsweise Abendstunden.

Der Landeswaldbrandbeauftragte Raimund Engel hatte schon im Juli festgestellt, dass in der ersten Jahreshälfte ein Drittel aller Brandenburger Waldbrände in Oberhavel entstanden sind. In der überwiegenden Zahl der Fälle liege Brandstiftung vor, schätzte der Experte der Landesregierung ein. Der größte Waldbrand mit einer Ausdehnung von 5,1 Hektar ereignete sich am 20. April bei Oranienburg.

Von Heiko Hohenhaus

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