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Wieder frisch auf den Tisch

Schmachtenhagen Wieder frisch auf den Tisch

Vielleicht wird in der Schmachtenhagener Kita bald wieder selbst gekocht. Die Initiatoren der Online-Petition für eine städtische Schul- und Kitaküche haben nicht nur 989 Unterstützer gefunden, sondern auch schon ein Umschwenken erreicht.

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In der Schmachtehagener Kita wurde bis vor einiger Zeit sogar noch selbst gekocht..

Quelle: Andrea Kathert

Oranienburg. Als vollen Erfolg könne die Initiatoren der Online-Petition für ein oder mehrere städtische Küchen für Kitas und Schulen ihre Aktion verbuchen. Nicht nur, dass nach Auszählung aller Stimmen nun 805 Unterstützer in Oranienburg und 989 insgesamt gezählt wurden. Inzwischen ist auch ein Umschwenken unter den Abgeordneten und in der Stadtverwaltung passiert. In dreieinhalb Jahren könnte es eigene Küchen geben. Die Verwaltung prüft nun, wie das zu bewerkstelligen ist.

Im Amt für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft wird abgeklopft, in welche demnächst geplanten Neu- und Anbauten bei Schulen und Kitas noch eine Küche kurzfristig integriert werden kann. Und wie teuer dies wäre.

Nichtsdestotrotz wollen die Initiatoren der Petition, unter ihnen Jana Kotowenko aus Schmachtenhagen, die Unterschriftenlisten übergeben. Und zwar in der Einwohnerfragestunde der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 6. März. Am Montag wird dafür der Termin in der Stadt beantragt.

Um ihren Ideen noch ein wenig Nachdruck zu verleihen, ist geplant, zusammen mit den Unterschriften einen Präsentkorb mit Gemüse und Obst, mit Nudeln, Reis und gekochten Eiern zu übergeben. Also, frisch auf den Tisch.

Und noch einen Erfolg gibt es zu vermelden: „Jetzt endlich wurde auch für die Essen in Kitas eine Essens-AG ausgeschrieben“, weiß Jana Kotowenko zu berichten. Für Schmachtenhagen wurde sie selbst von der Kita-Leiterin, Roswitha Partzsch, als Vorsitzende benannt. Es wird voraussichtlich vier Essensverkostungen geben im Zeitraum von März bis April.

Jana Kotowenko bekommt auch Rückenhalt vom Bundeselternsprecher Danilo Fischbach

Jana Kotowenko bekommt auch Rückenhalt vom Bundeselternsprecher Danilo Fischbach.

Quelle: Andrea Kathert

Nicht so schön sei, dass es für Schmachtenhagen anscheinend keine weitere Prüfung von dezentralen Küchen gebe, weil es dafür zu spät sei. Deshalb haben sich Jana Kotowenko und der Schulelternsprecher der Neddermeyer-Grundschule, Michael Kersten, an alle Fraktionsvorsitzenden gewandt, denn die Fördermittelbeantragung sei noch bis zum 31. März möglich. Die Abgeordneten werden gebeten, das Schmachtenhagener Projekt noch mal zu prüfen und diesen Ortsteil nicht auszusparen.

Für einen „Anbau“ beispielsweise für die Grundschule gebe es ebenfalls Fördermöglichkeiten, auch für die Ausstattungsinvestitionen einer Küche.

Man könnte auch die „alten“ Räumlichkeiten der Kita Bäkestrolche ab 2020 als Küche nutzen und die Essensversorgung erweitern auf Wensickendorf und Zehlendorf.

„Die Aussage, dass es jetzt dafür zu spät sei, wird, wie in vielen anderen Dingen, in ein paar Jahren rückblickend ziemlich lustlos klingen“ meint Elternsprecher Kersten.

Aber auch eine zentrale Küche für Kitas und Schulen an anderer Stelle können sich die Schmachtenhagener vorstellen. Die Vorteile lägen ganz klar in einer transparenten, gesunden und nachhaltigen Versorgung der Kinder mit der Stärkung regionaler ökologischer Bauern.

Von Andrea Kathert

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