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Wieder mehr Jobs im Landkreis

Oberhavel Wieder mehr Jobs im Landkreis

Die Zahl der Arbeitslosen in Oberhavel ist im Oktober weiter gesunken. Es waren rund 6,3 Prozent ohne Job, das sind rund 7000 Menschen. Im Vergleich zum Oktober 2015 waren damit 775 Leute mehr in Arbeit. Im Agenturbezik, zu dem auch das Havelland, die Prignitz und Ostprignitz-Ruppin liegen, hat Oberhavel die beste Quote.

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Noch profitiert der Arbeitsmarkt von Saisonjobs in der Gastronomie und im Baubereich.

Quelle: Fotolia

Oberhavel. Der Arbeitsmarkt ist weiter im Aufschwung. Im Oktober hatten wieder mehr Menschen im Landkreis Oberhavel einen Job. Die Arbeitslosenquote lag insgesamt bei 6,3 Prozent, wie die Agentur für Arbeit in Neuruppin gestern mitteilte. Es gab insgesamt 7023 Arbeitslose, das sind 226 weniger als noch im September. Im Vergleich zum Oktober 2015 waren sogar 775 Menschen mehr beschäftigt. Im Agenturbezirk Neuruppin, zu dem auch das Havelland (6,7 Prozent), die Prignitz (9,9 Prozent) und Ostprignitz-Ruppin (8 Prozent) gehören, hat der Landkreis Oberhavel damit mit Abstand die geringste Arbeitslosenquote.

Bei der Oranienburger Arbeitsagentur ist man zufrieden mit dem Ergebnis. „Der Oktober ist sehr gut gelaufen, der Arbeitsmarkt präsentiert sich weiter äußerst robust“, erklärt Ulrike Karl, Geschäftsstellenleiterin für den Bereich Gransee. Eingestellt wurde im Oktober im Landkreis vor allem bei kaufmännischen Berufen sowie in den Branchen Verkauf, Verkehr und Logistik. Auch Führer von Fahrzeug- und Transportgeräten sowie Maschinen- und Fahrzeugtechniker wurden zuletzt vermehrt eingestellt.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis bleibt aber nach wie vor gespalten. In der Geschäftsstelle Oranienburg betrug die Arbeitslosenquote im Oktober 5,7 Prozent, in Gransee 9,2 Prozent. „Für Gransee haben wir den niedrigsten Wert seit vielen Jahren, hier hatten wir schon Arbeitslosenquoten um die 25 Prozent, und zweistellig waren wir hier immer“, erklärt Ulrike Karl. Eine Ursache für die positive Entwicklung im Bereich Gransee sei die Tatsache, dass Menschen mehr und mehr bereit seien, für eine Arbeitsstelle auch längere Strecken zurückzulegen.

Für den November und die kommenden Monate rechnet die Expertin saisonbedingt wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosenquoten. In der Gastronomie gebe es schon jetzt wieder die ersten Arbeitssuchenden, bei der Baubranche sei es stark witterungsabhängig, wie lange die saisonbedingte Beschäftigung anhalte. „Das kann auch im November noch gut funktionieren, wenn das Wetter es zulässt“, erklärt Ulrike Karl. Der Mindestlohn von 8,50 Euro habe übrigens weiter kaum Auswirkungen auf den hiesigen Arbeitsmarkt.

Von Marco Paetzel

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