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Wiedersehen nach 40 Jahren

Oberhavel Wiedersehen nach 40 Jahren

In Zehdenick im Landkreis Oberhavel trafen sich Pennäler, die vor 40 Jahren an der ehemaligen Erweiterten Oberschule  (EOS) das Abitur abgelegt hatten. 40 Ehemalige aus drei Parallelklassen waren gekommen und begrüßten sich mit großem Hallo. Auch einige ihrer Lehrer waren gekommen.

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Gruppenfoto auf der Treppe zum Hotel Havelschloss in Zehdenick, das mal ein Internat war.

Quelle: Foto: Marion Bergsdorf

Zehdenick. Manche hatte der Ruf erst kurz zuvor erreicht. Birgit Halle und ihre Mitstreiterinnen ließen nichts unversucht und nutzten die Kontakte der Eltern und Freunde, um alle Ehemaligen aufzuspüren. Vollzählig war der Abiturjahrgang 1976 leider nicht.

Doch immerhin 40 Frauen und Männer hatten sich am vergangenen Sonnabend auf den Weg nach Zehdenick gemacht. Dort fand ein Treffen nach 40 Jahren statt. Ehemalige Schüler von drei Parallelklassen waren eingeladen. Sie hatten 1976 an der Erweiterten Oberschule (EOS) „Dr. Salvador Allende“ in Gransee das Abitur absolviert. Das Treffen fand in Zehdenick statt, weil der Schulbesuch der EOS in Zehdenick begonnen hatte. Nach zwei Jahren zog die EOS dann nach Gransee um, wurden die Schüler in den Jahrgangsstufen elf und zwölf neu zusammengewürfelt.

Bereits am Nachmittag sollten sich die „Internatler“ an der ehemaligen Schule gegenüber der Stadtkirche treffen und dann den alten Schulweg über die Dammhastbrücke zum ehemaligen Internat laufen, in dem heute das Hotel und Restaurant Havelschloss residiert. 14 Leute hatte Birgit Halle geplant, 22 standen pünktlich an der Stadtkirche. „Mensch, Helga, ich habe dich sofort erkannt“, hieß es. Lachend fielen sich die ehemaligen Klassenkameraden in die Arme. Kurze Zeit später war es schon wie früher. Gackernd machte sich die Menschentraube auf den Weg. Fotostop auf der Dammhastbrücke. Micha, der die Treppen hochgestiegen war, machte von oben ein Foto von den hochschauenden Pennälern von damals.

Die Wirtin vom Havelschloss hatte kein Problem mit der zahlenmäßig größeren Kaffeerunde. An ihr nahmen auch die damaligen Lehrer Walburg Kupke und Jürgen Knappe sowie Internatsleiterin Gertraut Brüske und ihr Mann Klaus teil.

Nach dem Plauderstündchen bei Kaffee und leckerem Kuchen ging es weiter zum Hotelkomplex Kormoran-Resort am Ziegelstich zum eigentlichen Abitreffen. Hier stieß der Rest der Ehemaligen hinzu _ mit großem Hallo. „Das gibt’s ja nicht, dass du gekommen bist!“ Etliche bekannten: „Ich war wirklich 40  Jahre nicht mehr in Zehdenick!“

Dann wurde die Vergangenheit aus den Taschen gekramt. Viele hatten einzelne Fotos und ganze Fotoalben mitgebracht, die aufmerksam studiert wurden. Sogar ein Klassentagebuch der 11/3 ging reihum. Mal absehen vom sozialistischen Wortschatz der Beschreibungen von Schulveranstaltungen waren die erwähnten Fakten dennoch interessant. Fast alle konnten sich daran erinnern, wie bei Ritas Eltern der frische Honig aus den Bienenstöcken probiert wurde. Und wie man nach der Abi-Abschlussfete nach heftigem Alkoholgenuss den totalen Filmriss hatte.

Einig waren sich die Pennäler: „Lasst uns nicht zehn Jahre warten bis zum nächsten Treffen und vielen Dank an Birgit für die Organisation.“

Von Marion Bergsdorf

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