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Willkommensinitiative plant Fahrradwerkstatt

Ruine wird reaktiviert Willkommensinitiative plant Fahrradwerkstatt

Die derzeit leerstehende Halle an der Geschwister-Scholl-Straße soll wieder an die Strom- und Wasserversorgung sowie an das Abwassernetz angeschlossen werden, damit dort eine Fahrradwerkstatt eingerichtet werden kann. Die Verwaltung wurde in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagsabend bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung damit beauftragt.

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Das Objekt in der Geschwister-Scholl-Straße 2.

Quelle: Helge Treichel

Birkenwerder. Die derzeit leerstehende Halle an der Geschwister-Scholl-Straße soll wieder an die Strom- und Wasserversorgung sowie an das Abwassernetz angeschlossen werden, damit dort eine Fahrradwerkstatt eingerichtet werden kann. Die Einrichtungskosten wurden mit rund 7500 Euro beziffert. Die Verwaltung wurde in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagsabend bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung damit beauftragt. Dem noch nicht genannten zukünftigen Betreiber wird zugleich eine Anschubfinanzierung von 5000 Euro für die Erstausstattung zur Verfügung gestellt.

Zuvor hatte Anne Wihstutz von der Willkommensinitiative Birkenwerder den großen Platzbedarf bei der Arbeit mit den Asylbewerbern geschildert. In der Flüchtlingsunterkunft in der Geschwister-Scholl-Straße 1 gebe es nicht mal einen Gemeinschaftsraum, in dem sich die Menschen zusammensetzen können, heißt es auch in der Beschlussbegründung. Insgesamt jedoch könne das Projekt „nur eine Anfangslösung sein, da das Gebäude ohne größeren finanziellen Einsatz nicht über den Status einer ,Baustelle’ hinauskommt“. Unter Anleitung von unterschiedlichen Sponsoren, Auftragnehmern und dem Bauhof könnten die neuen Mitbürger „die Arbeiten vielfach auch selbst erledigen“.

Die Blechhalle misst zwölf mal fünf Meter, das Steingebäude elf mal sechs Meter, Der Verbindungsbau ist etwa zwei Meter lang. Eine rund 40 Meter entfernte Garage wurde als Lagerraum ins Auge gefasst. Das Gelände hatte während der Elektrifizierung der Bahnstrecke vor rund 40 Jahren als Stützpunkt gedient und war danach vom Bauhof der Gemeinde genutzt worden. Die Buderus-Heizanlage stammt aus dem Jahr 1992.

Die kritischen Fragen der Gemeindevertreter waren vorrangig auf den desolaten baulichen Zustand und die technische Sinnhaftigkeit des Vorhabens gerichtet. Laut Beschlussvorlage befindet sich das Objekt „in einem recht robusten Zustand“. Im Innern sei es trocken, auch ein Schimmelbefall wurde nicht festgestellt.

Von Helge Treichel

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