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Oberhavel Windräder weiter im Blickpunkt
Lokales Oberhavel Windräder weiter im Blickpunkt
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20:15 04.11.2016
Windräder. Symbolbild. Quelle: dpa-Zentralbild
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Kremmen

Das Thema Windräder in Kremmen steht weiter im Blickpunkt. Mit großer Mehrheit haben sich am Donnerstagabend die Stadtverordneten für einen Vorentwurf eines Teilflächennutzungsplanes zur Windenergienutzung entschieden.

Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) legte wert auf die Feststellung, dass das nicht bedeute, dass die Stadt sich für Windräder entschieden habe. Sondern: Die Stadt Kremmen beteiligt sich am öffentlichen Verfahren zur Suche von geeigneten Standorten. Die Frage ist: Wo können Windräder stehen, wo nicht. Stellt Kremmen keinen Nutzungsplan auf, hätte die Stadt keinen Einfluss mehr darauf, wo Windräder gebaut würden.

Die regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel hat in einem Entwurf ein Gebiet direkt am Autobahndreieck Havelland in der Gemarkung Staffelde sowie ein Waldstück nördlich von Hohenbruch und Sommerfeld auserkoren.

Dagegen könnte sprechen, dass das Gebiet bei Staffelde in der Kranich-Einflugschneise liegt und im Forstgebiet Waldbiotope betroffen sein könnten.

Das von der Kremmener Verwaltung beauftragte Planungsbüro Ludewig brachte dagegen den Wald im Beetzer Forst ins Spiel. Auf den ehemaligen militärischen Liegenschaften sei das Konfliktpotenzial für die etwa 150 Meter hohen Räder vergleichbar gering. Das Gebiet umfasst 400 Hektar.

Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) und die meisten Stadtverordneten haben sich klar gegen Windräder in Kremmen ausgesprochen.

Von Robert Tiesler

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