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Oberhavel Wo man in Oranienburg bald wohnen kann
Lokales Oberhavel Wo man in Oranienburg bald wohnen kann
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08:30 17.08.2017
Planungsamtsleiter Kielczynski mit dem Plan für die Bebauung an der Walther-Bothe-Straße. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Wer möchte hier nicht gern sein Häuschen bauen? Noch ist das große Areal an der Hildburghausener Straße/Ecke Rennsteigstraße und Mühlhausener Straße in Oranienburg-Süd von viel Grün überwuchert. Im hinteren Teil steht ein Bild von einer Eiche und breitet ihre Äste aus. Die, und auch ihre kleine Schwester in der Nachbarschaft „werden auf jeden Fall stehen bleiben“, wenn die Stadt ihr Grundstück für künftig Häuslebauer erschließt, betont Baustadtrat Frank Oltersdorf auf seiner Tour durch Wohngebiete in spe. Die Eichen sind im B-Plan eingezeichnet.

Auf dem Gelände habe sich Mitte der 1970er-Jahre „die Baustelleneinrichtung für die Abbeizanlage für das Kaltwalzwerk befunden“, erinnert sich Stephan Bernard vom Tiefbauamt. Daneben stand die alte Schule des St-Johannesbergs. Längste sei nun der B-Plan für das Gebiet beschlossene Sache und deshalb beginnt der Bau der Erschließungsstraße in der kommenden Woche.

„Es gibt nur noch vereinzelt solche Grundstücke“, die die Stadt in Eigenregie entwickelt und anschließend vermarktet. 2018 soll es damit soweit sein. Anfragen von Bauherren gebe es jetzt schon reichlich. Das Areal ist in 15 Baugrundstücke aufgeteilt. Die Stadt wird sie in Erbpacht vergeben. Das ist die neue Strategie, die Frank Oltersdorf sehr begrüßt: „Beim Verkauf ist das Grundstück weg und so haben wir Einnahmen für viele Jahre“. Geld, das die Stadt für Infrastrukturmaßnahmen dringend braucht. Zugleich wolle man eben auch den Oranienburgern ermöglichen, in ihrer Stadt zu bauen und nicht nur Gutbetuchte von Auswärts anlocken und an sie verkaufen.

Das Baufeld freigeräumt für Wohnhäuser ist auch auf dem Grundstück an der Robert-Koch-Straße (Interfalz). Auch gestern setzten Mitarbeiter der Munitionsräumfirma Bohrloch an Bohrloch. „Das Planverfahren ist durch, der Erschließungsvertrag unterzeichnet“, so Frank Oltersdorf. Hier investiert das Unternehmen First Home aus Berlin. „Auch hier kommen schon Nachfrage bei uns in der Stadt an.“ Zwischen Robert-Koch-Straße und Havel entsteht eine neue Straße zur Erschließung, ein neuer Fußweg zum Wasser. Entlang des Flusses sind zwei Reihenhäuser geplant, vor zur Kochstraße ist Platz für mehrere Einzelhäuser, erläutert Planungsamtsleiter Christian Kielczynski. 35 bis 38 Wohneinheiten finden auf dem Grundstück vis a vis des Autohauses Platz. Die Investorin sei aber noch nicht in die Vermarktung gegangen.

Zur größten Baustelle in Sachen Wohnungsbau wird jetzt das Gebiet entlang der Walther-Bothe-Straße. Hier liegt der überarbeitet B-Plan 100 noch bis Freitag dieser Woche bei der Verwaltung aus. Auf der Seite gegenüber der Weißen Stadt soll auf städtischem Grund ein Wohngebiet mit 360 Wohnungen für insgesamt 70 Millionen Euro entstehen. Derzeit wird das Areal beräumt, werden Betonplatten hochgenommen, damit die Munitionssuche freie Bahn hat, die am kommenden Montag, 21. August, beginnt. Da das Grundstück 40 000 Quadratmetern groß ist, „und viele alte Hindernisse im Untergrund zu erwarten sind, kann die Absuche zwei Jahre dauern“, kündigte das Ordnungsamt an. Aber auf dem ersten abgesuchten Teilgrundstück sollen so schnell wie möglich die ersten 67 Wohnungen entstehen, hatte die Woba angekündigt.

Nach der Sanierung und dem großzügigen Umbau vieler Plattenbauten in der Mittelstadt, Neubauten am Bötzower Platz und von Stadtvillen am Schloss, die im Herbst bezogen werden, nimmt sich die Woba ein weiteres Großprojekt in Angriff. „Der Vorteil hier: die Infrastruktur ist vorhanden, ob Gymnasium, Grundschule oder Kaufland“, so Baustadtrat Oltersdorf.

Von Heike Bergt

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