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Oberhavel Wohnen in der Villa
Lokales Oberhavel Wohnen in der Villa
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00:34 03.03.2018
Wieder ein Schmuckstück: die alte Villa in Lehnitz, die die Firma Brenta Real in Berlin-Buch restauriert hat. Quelle: Robert Roeske
Lehnitz

Verkauft sind sie alle, die 17 Wohnungen, die im Gebäude des ehemaligen Jüdischen Erholungsheims, Baujahr 1899, in Lehnitz entstanden sind. Die Brenta Real GmbH & Co. KG aus Berlin-Buch mit Geschäftsführer Lothar Stenzel aus Bayern hatte das zwölf Jahre leerstehende Gebäude an der Magnus-Hirschfeld-Straße als Investor erworben. Und das denkmalgeschützte Haus saniert. „Künstler, Notare, Schauspieler und weitere Interessenten aus München, Hamburg und Berlin“ hätten die Wohnungen gekauft, so der Immobilienmakler, der am Ammersee zu Hause ist. Für 13 der Wohnungen sind inzwischen Mieter gefunden und zum Teil auch schon eingezogen.

Die Wohnungen sind um die 100 Quadratmeter groß und kosten durchschnittlich zehn Euro pro Quadratmeter kalt. Es sind vor allem Dreiraum-Wohnungen, die alle mit zwei Bädern ausgestattet sind. Zum Teil sind alte Türen aufgearbeitet und wieder eingebaut worden – als besondere Hingucker. Die braunen Wohnungstüren sind ebenso wie die Treppenhausgestaltung an das ursprüngliche Antlitz angelehnt.

Wegen des Starkregens im Juni 2017 war es zu Fundamentunterspülungen auf der Rückseite des Hauses gekommen. „Das hat zu Bauverzögerung und zusätzlichen Kosten von rund 100 000 Euro geführt“. Wo scheinbar nur Wiese ist, sei ein aufwendiges Rigolensystem in die Erde gebracht worden, um dem künftig vorzubeugen. Auch das habe noch einmal 250 000 Euro gekostet.

Beidseitig des historischen Baus entstehen an der Magnus-Hirschfeld-Straße weitere acht Häuser mit jeweils sieben bis neun Wohnungen auf dem insgesamt 11 000 Quadratmeter großen Grundstück: „Es gibt finale Gespräche mit einer kleinen Investorengemeinschaft“, so Stenzel, der bedauert, dass „die Lehnitzer die Chance leider nicht erkannt haben, zu angemessenen Preisen hier Eigentum zu erwerben“, so Lothar Stenzel. Bis zum Herbst 2019 sollen die beiden ersten Häuser fertig sein, anschließend beginnt der Neubau der sechs weiteren mit Eigentumswohnungen.

Von Heike Bergt

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