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Oberhavel Wohnen und einkaufen an der Mittelstraße
Lokales Oberhavel Wohnen und einkaufen an der Mittelstraße
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17:30 21.02.2018
Dieses Beispiel für die mögliche Bebauung wurde im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss präsentiert. Quelle: Fuchshuber Architekten
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Bergfelde

158 Wohneinheiten und Einzelhandel auf 1400 Quadratmetern – dieses Vorhaben eines Investors auf der Brachfläche westlich der Mittelstraße an der Bahnüberführung in Bergfelde (MAZ berichtete) stieß im jüngsten Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss auf großes Wohlwollen der Kommunalpolitiker. Einstimmig wurde empfohlen, einen Bebauungsplan für dieses gut 14 000 Quadratmeter große Gebiet aufzustellen.

„Die Verwaltung ist überzeugt von dem Vorhaben“, sagte Roland Luchterhand, der im Rathaus für die Stadtplanung zuständig ist. Eine städtebauliche Lücke könnte geschlossen werden, so der Fachdienstleiter.

Jan Kretschmar von der KW-Development GmbH erläutert die Eckdaten des Vorhabens. Quelle: Helge Treichel

Jan Kretzschmar bekam als Geschäftsführer der Berliner KW-Development GmbH die Gelegenheit, in der Ausschussrunde seine Firma, sein Team und das Vorhaben vorzustellen. Unterschiedlichste Projekte in Berlin und Brandenburg würden realisiert, in erster Linie im Bereich Wohnungsbau. Daneben gebe es Besonderes wie das Sanieren der ehemaligen Lungenheilstätten in Beelitz (Potsdam-Mittelmark). In Bergfelde werde das Potenzial gesehen, Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 158 Wohnungen (anderthalb bis vier Zimmer) sowie einen Supermarkt (Edeka) zu errichten. Entlang der Bahn sei ein Gebäuderiegel als „schallabdeckende Bebauung“ vorgesehen. Architektonisch werde auf eine Staffelgeschosslösung gesetzt. Für jede Wohnung, darunter auch Mietwohnungen, werde ein Tiefgaragenplatz geplant. Die Erschließung erfolge über die Mittelstraße.

Neu geplant sind die grün markierten Gebaude. Dabei handelt es sich um fünf Stadtvillen, zwei Wohnblocks entlang der Bahnlinie (unten) sowie das u-förmige Gebäude des Supermarktes direkt an der Mittelstraße. Es wird einseitig von Parkplätzen flankiert. Quelle: Helge Treichel

Genau dazu habe es eine längere Diskussion gegeben, sagte Bau-Fachbereichsleiter Michael Oleck. Bewusst werde der Verkehr nicht durch das angrenzende Wohngebiet, sondern über die B 96a geführt. Dennoch meldete sich ein Bewohner der Sommerstraße, der allerdings die geplante Viergeschossigkeit kritisierte. Dies stehe im Kontrast zu den Einfamilienhäusern. Eine zu dichte Bebauung monierte Oliver Jirka (B 90/Grüne). Dass die Kennwerte passen und zum Teil sogar unter denen des bestehenden B-Plans liegen, hielt Roland Luchterhand entgegen. Zusätzliche Besucherparkplätze mahnte eine Anwohnerin an.

Eine weitere Beispielvisualisierung, die im Ausschuss gezeigt wurde. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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