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Oberhavel Wohnhaus brannte in der Altstadt
Lokales Oberhavel Wohnhaus brannte in der Altstadt
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14:39 07.08.2016
Die Granseer Feuerwehrleute beim Löscheinsatz in der Nacht zu Sonntag. Quelle: Julian Stähle
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Gransee

Zu einem Gebäudebrand kam es aus noch ungeklärter Ursache am Sonnabend gegen 20.50 Uhr in der Kreuzstraße in Gransee. Dabei wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Der Dachstuhl eines Reihenhauses in der Altstadt war in Flammen aufgegangen und brannte komplett aus. Die Bewohner des Hauses, eine 49-jährige Frau und ihre 26-jährige Tochter, hätten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können, sagte ein Polizeisprecher auf MAZ-Nachfrage. Da das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar ist, kamen Mutter und Tochter bei Familienangehörigen unter.

Der Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Gransee war um 20.51 Uhr ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot und elf Fahrzeugen an, um die Flammen zu löschen. Mit 53 Leuten konnten die Granseer das Feuer unter Kontrolle bringen. Bei ihrer Ankunft befanden sich die Bewohner nicht mehr im Gebäude. Neben den Feuerwehrleuten waren sechs Polizeibeamte sowie die Besatzung eines Rettungswagens vor Ort.

Auch Rettungsdienst und Polizei kamen zum Einsatz. Quelle: Julian Stähle

Dank der sofortigen Brandbekämpfung mit vier Angriffstrupps sowie der Drehleiter konnten angrenzende Gebäude vor den Flammen geschützt werden. Der Dachstuhl des betreffenden Hauses jedoch wurde komplett zerstört. Außerdem kam es möglicherweise auch in angrenzenden Gebäuden zu Löschwasserschäden. Ein Feuerwehrmann kam mit den Verdacht der Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Gegen 23.30 Uhr werde der Löscheinsatz beendet. Das Haus wurde im Anschluss gesperrt da es einsturzgefährdet ist.

Die Polizei beschlagnahmte das Gebäude für die kriminaltechnischen Untersuchungen. Ein Brandortermittler werde am Sonntag im Laufe des Tages zum Einsatz kommen, kündigte der Polizeisprecher an. Eine Brandstiftung durch Dritte konnte er weder bestätigen noch ausschließen.

Die Angriffstrupps bekämpften die Flammen unter Vollschutz mit Pressluftatemgeräten. Dennoch wurde ein Feuerwehrmann mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Quelle: Julian Stähle

Von Helge Treichel

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