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Wohnheim für Polizisten soll 2019 stehen

Oranienburg Wohnheim für Polizisten soll 2019 stehen

Volle Hörsäale in der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg sorgen für immer stärker nachgefragten Wohnraum vor Ort in der Kreisstadt. Das Problem ist nicht neu, sondern bekannt. Nach neuesten Informationen könnte 2019 ein Wohnheim für die angehenden Polizisten stehen.

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Rund 1000 angehende Polizisten stecken an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg (Archivbild) in ihrer Ausbildung. Der Wohnraum für sie ist jedoch knapp.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. An der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg studieren aktuell mehr als 1000 angehende Polizistinnen und Polizisten. „Dies ist erfreulich, da hier der dringend benötigte Nachwuchs für die Brandenburger Polizei ausgebildet wird“, so Björn Lüttmann, Mitglied des Landtages Brandenburg. Auf Grund des starken Zuzugs nach Oranienburg hätten jedoch viele Studierende Probleme, eine angemessene Wohnung in Oranienburg und Umgebung zu finden. Deshalb sei es ein erster Erfolg, dass der Landtag für die Jahre 2017 und 2018 erstmals einen Haushaltstitel geschaffen habe, um Planung und Vorbereitung des Wohnheims für Studierende an der Fachhochschule zu ermöglichen.

Innenminister Karl-Heinz Schröter, hier bei einem Besuch der Fachhochschule in Oranienburg (Archivbild), stehe in engem Austausch mit der FH

Innenminister Karl-Heinz Schröter, hier bei einem Besuch der Fachhochschule in Oranienburg (Archivbild), stehe in engem Austausch mit der FH.

Quelle: Marco Winkler

Mit einer Kleinen Anfrage hat sich der Oranienburger Landtagsabgeordnete Lüttmann bei der Landesregierung nun nach dem aktuellen Planungsstand eines Wohnheims erkundigt. Innenminister Karl-Heinz Schröter erklärte in seiner Antwort, dass aktuell „vorbereitende Untersuchungen auf dem potenziellen Standort laufen. Sobald diese abgeschlossen sind, soll mit den konkreten Planungen für ein Wohnheim begonnen werden.“ Zur Überbrückung des Zeitraums zwischen Fertigstellung eines Wohnheims habe man verschiedene Maßnahmen ergriffen. So seien rund 100 Unterkunftsplätze von den beiden in der Stadt Oranienburg ansässigen Wohnungsbaugesellschaften zur Verfügung gestellt worden, weitere rund 30 Unterkunftsplätze vom Gästehaus Oranienburg, das in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) betrieben wird sowie rund 50 Unterkunftsplätze in einer vom Landkreis vermieteten Wohncontaineranlage in der Dr.-Heinrich-Byk-Straße in Oranienburg, „die auf Initiative des Innenressorts für eine Nutzung durch die Polizeianwärterinnen und -anwärter hergerichtet wurden“. Zudem stehe das Innenministerium kontinuierlich im Kontakt mit der Fachhochschule der Polizei, um gemeinsam Möglichkeiten für mehr Wohnraum für Studierende auszuloten und die Planungen für ein Wohnheim zu befördern.

Volle Hörsäale führen zu mehr benötigtem Wohnraum für die angehenden Polizisten (Archivbild)

Volle Hörsäale führen zu mehr benötigtem Wohnraum für die angehenden Polizisten (Archivbild).

Quelle: Enrico Kugler

„Vorbereitende Maßnahmen zur Schaffung eines Wohnheimes laufen, die konkreten Planungen stehen bevor und ein potenzieller Standort für die Liegenschaft ist ins Auge gefasst. Das ist ein ordentlicher Zwischenstand, der Prozess muss aber weiter an Fahrt aufnehmen. Deshalb ist es gut, dass das Innenministerium ankündigt, für den nächsten Haushalt 2019/20 finanzielle Mittel für den Bau des Wohnheims in Oranienburg einzuplanen. Ich werde mich bei den entsprechenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass der Landtag dieses Vorhaben auch wirklich beschließt“, erklärt Lüttmann. „Die Landesregierung versichert, kontinuierlich in Kontakt mit der Fachhochschule und den Studierenden zu stehen, um gemeinsam Möglichkeiten für mehr Wohnraum auszuloten“, so Lüttmann weiter. „Das halte ich für wichtig, um Angebot und Nachfrage optimal zu gestalten. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass die örtlichen Wohnungsbaugesellschaften, der Landkreis und private Vermieter in der Zwischenzeit bis zum Bau eines Wohnheims helfen. So wurden schon zusätzliche Wohnmöglichkeiten für rund 180 Polizeischülerinnen und -schüler gefunden.“

Von MAZonline

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