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Zehdenick Das Fest der Tuning-Freunde
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16:24 26.06.2018
An Originalität überboten sich die Eigentümer beim Bunker-Beatz in Mildenberg . Quelle: Uwe Halling
Mildenberg

In der einen Ecke röhrt es, in der anderen Ecke blitzen die Karossen – und überall staunt man. Um die extravaganten Autos dreht sich am Sonnabend alles. Der Ideenreichtum bei der Gestaltung ihrer geliebten Autos kennt bei den Besitzern keine Grenzen. Die einen haben ihre vermeintlichen Habseligkeiten wie Koffer, Schuhe, Harke liebvoll auf dem Wagen drapiert. Andere verwandelten ihre Karosse in ein farblich-künstlerisches Meisterwerk. Ein Autoliebhaber installierte in seinem Kofferraum einen Minigartenteich. Kurz: Im Ziegeleipark Mildenberg ist Bunker-Beatz-Zeit. Die Tuning-Freunde aus ganz Deutschland vereinen sich ein weiteres Mal in Mildenberg. Autos mit Kennzeichen aus Strausberg, Döbeln, Ratzeburg, Hameln, Kyritz, Wittstock oder Berlin stehen dicht an dicht und überbieten sich in Extravaganzen.

Sie waren alle dem Aufruf von der Opel-Performance IG gefolgt und ließen sich für einen Tag auf dem weiten Gelände des Ziegeleiparks nieder. Da fiel Marco Strutzke mit seinem VW Corado fast auf, weil der so schlicht daherkam und wegen seiner „Unversehrtheit“ auf seine Art besonders war. „Solche Autos findest du gar nicht mehr, die komplett im Originalzustand sind“, sagt er über seinen VW aus dem Jahre 1990. „In zwei Jahren bekommt er ein ’H’-Kennzeichen“ (steht für Oldtimer). Der Leegebrucher ist fasziniert von der Vielfalt der Fahrzeuge, die bei dem Bunker-Beatz & Car-Treffen gezeigt wurde. „Für mich ist es wichtig, wie die Autos hergerichtet werden. Man kann schon sehr gut erkennen, wer sich mehr Mühe gibt und wer weniger. Was an den Autos verändert wird, ist mir völlig egal. Hauptsache, es ist mit Liebe gemacht und die Teile nicht aus dem Regal genommen“, sagt der 39-jährige. Es müssten nicht immer die größte Musikanlage oder der größte Motor sein, entscheidend sei das Gesamtbild.

Mehrere hundert Fahrzeuge meldeten sich am Sonnabend in Mildenberg an, standen phasenweise Schlange, um den Anmeldebereich zu passieren. Chef-Organisator Normen Wendrich von der Opel-Performance IG war zufrieden mit der Zahl der Teilnehmer, zumal es parallel andere ähnliche Veranstaltungen gegeben habe. Werbung musste er so gut wie keine machen. Lediglich Flyer auf anderen Veranstaltungen sowie Facebook- und Instagram- Eintragungen dienten als Informationsquelle für dieses Bunker-Beatz-Event. Und die Massen kamen.

Von Stefan Blumberg

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