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Zehdenick Von der Klosterscheune in der Hörsaal
Lokales Oberhavel Zehdenick Von der Klosterscheune in der Hörsaal
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07:55 09.08.2018
Annalena Schulz und Jörg Zieprig bildeten in der Klosterscheune zwölf Monate lang ein Gespann. Quelle: Stefan Blumberg
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Zehdenick

Jetzt weiß sie, was sie will. Annalena Schulz nutzte die Orientierungsphase, um für sich herauszufinden, wohin ihr Weg künftig führen wird. „Ich wollte mir sicher sein, deshalb habe ich das Freiwillige kulturelle Jahr (FKJ) gemacht“, sagt sie. Seit Mittwoch ist es vorbei. „Es war mein letzter Tag.“ Nun ist klar, dass die Zehdenickerin Kommunikationsdesign studieren wird.

Zwölf Monate lang stand sie Jörg Zieprig in der Klosterscheune Zehdenick zur Seite und hatte dort die Chance, hautnah das Kulturleben kennenzulernen. Und alles, was dazugehört. „Ich hatte mir sagen lassen, dass kleinere Einrichtungen besser wären als große. Da wird man richtig eingebunden. Andere FKJler haben fast nur Praktikantenarbeiten gemacht, ich durfte hier richtig mitmachen. Die Arbeiten in der Klosterscheune sind sehr vielfältig.“

Annalena Schulz beendete ihr, Freiwilliges kulturelles Jahr Quelle: Stefan Blumberg

„Sie kam zu der Zeit, als wir die Barlach-Ausstellung eröffnet hatten“, erinnert sich Jörg Zieprig. „Da hatte sie gleich gut zu tun, machte gute und weniger gute Erfahrungen mit Gästen. Aber das gehört dazu.“ Die 19-Jährige bekam feste Aufgaben, wie das Monatsplakat zu produzieren und die Facebookseite zu betreuen. „Natürlich gibt es hier wie überall wiederkehrende Arbeiten, die man nicht unbedingt gern macht. Aber sie müssen halt gemacht werden“, so Jörg Zieprig. Sie hatte unmittelbaren Kontakt zu den Künstlern und Kulturschaffenden. Jörg Zieprig weiß, „dass man die Menschen da erst richtig kennenlernt. Man sieht sie auf der Bühne, aber im Büro erfährt man viel eher, wie sie tatsächlich sind.“

Zu dem Freiwilligen kulturellen Jahr gehören auch Projekte, die gemacht werden müssen. Annalena Schulz hatte einen Workshop in ihrer ehemaligen Schule, dem Strittmattergymnasium Gransee. Sie hat die Kinder zeichnen lassen, dazu wurde Musik gespielt. Sie sollten sich frei entfalten. „Ich hatte die Befürchtung, dass gerade die Jungs die Sache nicht ganz ernstnehmen, aber dem war nicht so. Es hat Spaß gemacht.“

Für Jörg Zieprig war Annalena Schulz eine echte Bereicherung. Zum ersten Mal überhaupt hatte er in den 18 Jahren eine Hilfe aus dem Freiwilligen kulturellen Jahr. Es sei alles entspannter zugegangen. Jetzt ist er auf der Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Der müsste sich auf eine 40-Stunden-Woche mit flexiblen Arbeitszeiten einstellen. 30 Tage Urlaub sind dabei, 320 Euro erhält der FKJer. Wer Interesse dafür hat, sollte sich schnell melden. Denn am 1. September geht es bereits los. Die Stelle ist bewilligt, bisher brachte die Werbung in den Schulen aber keinen Erfolg. Annalena Schulz: „Ich kann es nur empfehlen, sich hier zu bewerben. „Ich glaube, dass ich fürs Studium gut vorbereitet bin.“

Von Stefan Blumberg

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