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Zehdenick Manja Präkels liest für Schüler
Lokales Oberhavel Zehdenick Manja Präkels liest für Schüler
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18:39 21.01.2019
Manja Präkels und Schulleiter Dieter Starke bei der gestrigen Lesung im Oberstufenzentrum Zehdenick. Quelle: Uwe Halling
Zehdenick

 Schon oft hat Manja Präkels aus ihrem mehrfach ausgezeichneten Roman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ gelesen. Etwas Besonderes ist es immer, wenn sie in der Region unterwegs ist, in der die Geschichte spielt.

Am Montag war die Autorin im Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in ihrem Heimatort Zehdenick. Der Kreisjugendring und der Verein gegen Vergessen und für Demokratie unterstützten die Veranstaltung.

Havel, Stadtpark, Festwiese, Jugendclub – die Episoden spielen dort, wo sich auch die meisten Schüler des Oberstufenzentrums ganz gut auskennen. Leser von anderswo stellen sich „eine Kleinstadt nördlich von Berlin“ vor.

Eigene Erlebnisse verarbeitet

Die Geschichte der unangepassten Mimi scheint dennoch aus einer anderen Zeit zu stammen, einer Zeit massiver gesellschaftlicher Umbrüche. Manja Präkels hat eigene, prägende Erlebnisse und Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend in dem Roman verarbeitet. „Mich verbindet viel mit Zehdenick“, erzählte sie den Schülern. Es ist also keine Biografie, und doch klingt es so.

Musikalische Einleitung der Lesung Manja Präkels im Oberstufenzentrum Zehdenick. Quelle: Uwe Halling

Die Schüler, die ihre Fragen auf den von Schulleiter Dieter Starke verteilten Zetteln notiert hatten, wollten mehr über die Absichten von Manja Präkels wissen, auch darüber, wie authentisch ihr Roman ist.

Dass „die Erwachsenen“ damals nicht zur Kenntnis nahmen, was sich in den Kreisen Jugendlicher abspielte, dass die Gruppenbildung gefährliche Ausmaße annahm und sogar tödliche Folgen hatte – es ist mehr als eine Verarbeitung des Erlebten, das Manja Präkels nach wie vor bewegt. Genau hinzusehen, das ist ihr Rat, ihre Botschaft.

Von Martina Burghardt

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