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Zehdenick Zukunftsgespräche im Rathaus
Lokales Oberhavel Zehdenick Zukunftsgespräche im Rathaus
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18:48 09.10.2018
Der Sitzungssaal im Rathaus stand am Dienstagnachmittag all denen offen, die sich für die Zukunft ihrer Stadt interessieren. Quelle: Martina Burghardt
Zehdenick

 Ideenwerkstatt, Zukunftsschmiede, Ort des Verstehens und des Entwickelns – schon die Überschrift zu dem Treffen am Dienstagnachmittag im Zehdenicker Rathaus ließ alles offen. In allererster Linie ging es bei der Veranstaltung unter dem Motto „Zehdenick leben – miteinander gestalten“ darum, ins Gespräch zu kommen.

Interessiertes Publikum aus allen Altersklassen

Zunächst allerdings gab es ein großes Stühlerücken, ganz im positiven Sinne. Denn es hatten sich deutlich mehr Interessierte im Rathaus-Saal eingefunden, als es Anmeldungen gab, um über ihre Erfahrungen und Wünsche zu berichten und Gleiches von anderen zu erfahren: Kinder, Jugendliche, Senioren, Kommunalpolitiker.

An den Vorbereitungen beteiligt

Organisiert wurde der Gesprächsnachmittag von einer Interessengemeinschaft, die sich im Frühjahr eigens zu diesem Zweck zusammengefunden hat. Maßgeblich beteiligt waren neben der Stadtverwaltung die Kirchengemeinde, der Kunstverein und die Immanuel-Diakonie. Unterstützung gab es dafür vom Kreisjugendring Oberhavel, speziell von der Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis Oberhavel. Die Schülerfirma der Exin-Oberschule umsorgte die Teilnehmer mit einem Imbiss und Getränken.

„Wertschätzende Erkundung“

Wann gab es einen richtig guten Moment, in dem das Miteinander in Zehdenick gut funktioniert hat? Worin besteht der eigene Beitrag für ein lebenswertes Miteinander in Zehdenick und an welcher Stelle kann etwas verbessert werden? Mit solchen Fragen stiegen die Teilnehmer in die erste Runde eines Erzählcafés, einer Methode für den intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch oder, wie es Moderator Norbert Poppe nannte, einer „wertschätzenden Erkundung“.

Quelle: Martina Burghardt

In kleinen Gruppen wurde unter anderem darüber gesprochen, wie man den alljährlichen Weihnachtsmarkt liebevoller gestalten und dazu die Kraft der Vereine nutzen kann. Von Bildungsprojekten war die Rede und von Erfahrungen mit dem Ordnungsamt.

Von den Kindern bekam Dirk Wendland einen ganzen Stapel von Wunschzetteln in die Hand gedrückt. Quelle: Martina Burghardt

Die Kinder waren besonders gut vorbereitet. Sie drückten dem stellvertretenden Bürgermeister Dirk Wendland ihre „Wunsch“-Zettel in die Hand. Zoo, Schwimmbad, Kino, Krankenhaus, Fastfoodrestaurants – so etwas vermissen die jüngsten Zehdenicker. Nicht alles wird Wirklichkeit werden, aber Denkanstöße gibt es allemal.

Strategie in Arbeit

Das passt, denn derzeit wird in der Stadt über ein Strategie- und Marketingkonzept verhandelt, die Stadtverordneten tun sich noch schwer damit. Bislang wurde dazu lediglich ein Grundsatzbeschluss gefasst. „Wir wollen und müssen über die Zukunft der Stadt sprechen, das geht nur miteinander“, so Dirk Wendland bei der gestrigen Veranstaltung.

Vernetzung erwünscht

„Ich würde mich freuen, wenn die Ideen in die Stadtpolitik mit einfließen“, sagte Katrin Domke, die unter anderem den Kiezpunkt in Zehdenick organisiert, nach dem Treffen. Vernetzung der Vereine, eine Plattform für Ehrenamtliche, ein verbesserter Nahverkehr, attraktive Angebote für junge Leute, Ideensuche für die im nächsten Jahr leerstehende Havelland-Grundschule – das stand beispielsweise am Ende auf den Flipcharts.

Welche Nachwirkungen dieser Nachmittag im Rathaus auch immer haben wird, für Christian Busch, und vielleicht auch für andere Teilnehmer, ist Zehdenick „die schönste Stadt der Welt“.

Von Martina Burghardt

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