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Oberhavel Zehn auf einen Streich
Lokales Oberhavel Zehn auf einen Streich
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00:45 02.03.2018
Acht Kameraden aus Fürstenberg und zwei aus Bredereiche wurde 35 Stunden lang an der Drehleiter ausgebildet. Quelle: Foto: Helmut Vielitz
Fürstenberg

Die Fürstenberger Stützpunktfeuerwehr hat etwas zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft ihres Drehleiterfahrzeugs getan. Bislang waren stets nur vier Feuerwehrleute berechtigt, die Drehleiter zu bedienen. Um personellen Engpässen vorzubeugen, hatte die Fürstenberger Verwaltung bereits im vergangenen Jahr Geld für die Ausbildung weiterer Drehleitermaschinisten bereitgestellt. Nach Auskunft von Fürstenbergs Stadtbrandmeister Dirk Stolpe sei die Ausbildung bislang vorrangig an der Koordination der Termine mit den Ausbildern gescheitert.

5000 Euro von der Stadt

Kürzlich konnte man sich dann aber doch noch mit den zuständigen Ausbildern der in Hamburg sitzenden Initiative der Gesellschaft für Brandschutzausbildung mbH einigen und so begann Mitte vergangener Woche ein 35 Stunden dauernder Ausbildungslehrgang im Gerätehaus. Für diese Maßnahme hat die Stadt Fürstenberg als Träger des Brandschutzes 5000 Euro zur Verfügung gestellt.

HAUS-Regel vermittelt

Vermittelt wurden neben theoretischem Wissen auch praktische Einsatzgrundsätze für Drehleitern, so beispielsweise nach der sogenannten „HAUS-Regel“. Was dahinter steckt, erklärte Fürstenbergs Stadtbrandmeister Dirk Stolpe: „In der Praxis bedeutet die genannte Regel Hindernisse, Abstände, Untergrund und Sicherheit zu beachten.“

Alle Kameraden haben bestanden

Diesbezüglich mussten die Lehrgangteilnehmer eine Reihe von Übungen im Fürstenberger Stadtgebiet absolvieren. Dazu zählten beispielsweise die fiktive Tragehilfe für den Rettungsdienst am Freitagnachmittag an einem der Wohnblöcke in der Zehdenicker Straße und die angenommene Rettung einer Person, die neben dem Gebäude am Markt 5 in einen Schacht gefallen war. Das wurde am Sonnabendvormittag geübt. Trotz eisiger Kälte machten die Kameraden ein entspanntes Gesicht, denn kurz zuvor hatten alle die theoretische Prüfung bestanden. Endgültig rundum zufriedene Gesichter gab es am späten Sonnabendnachmittag bei der Bekanntgabe der Ergebnisse der praktischen Prüfung. Auch die wurde von allen Kameraden mit Bravour bestanden.

Danke für die Freistellung

Insgesamt haben acht Kameraden aus Fürstenberg und zwei aus Bredereiche für den Zeitraum der Ausbildung ihren täglichen Arbeitsplatz gegen das als Seminarraum umfunktionierte Feuerwehrgerätehaus getauscht. Bei der dafür notwendigen beruflichen Freistellung konnten laut Dirk Stolpe, er gehörte ebenfalls zu den Lehrgangsteilnehmern, alle auf die „volle Rückendeckung“ ihrer Verwaltungen und Unternehmen bauen und dafür wollte er sich bedanken.

Lange Wartezeiten in Eisenhüttenstadt

Vom Stadtbrandmeister war auch zu erfahren, warum man Fürstenbergs Drehleitermaschinisten nicht zur Ausbildung an die für das Land Brandenburg zuständige Feuerwehrschule geschickt, sondern Ausbilder aus Hamburg geholt hatte. Laut Dirk Stolpe sei in Eisenhüttenstadt die Nachfrage nach entsprechenden Ausbildungsplätzen hoch, die Kapazität hingegen äußerst knapp. Deshalb müsse in Eisenhüttenstadt mit Wartezeiten von bis zu einem Jahr gerechnet werden. So aber habe man jetzt zehn Kameraden auf einen Streich. qualifizieren können.

Von Helmut Vielitz

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