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Oberhavel Zeitreise auf kleinen Notiz-Zettelchen
Lokales Oberhavel Zeitreise auf kleinen Notiz-Zettelchen
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07:55 28.06.2017
Zur Jubiläumsfeier des Jugendclubs Mühlenbeck kamen manche schon mit eigenen Kindern. Quelle: privat
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Mühlenbeck

Die ersten Begegnungen im Jugendclub sind Yanne noch sehr gut in Erinnerung – auch die herzliche Aufnahme und wie sie neue Freundschaften schloss, „die bis heute bestehen“.

Während der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Jugendclubs „B 16“ hatten sich einige der rund 100 Gäste auf die Zeitreise eingelassen und die vorbereiteten Zettelchen ausgefüllt. Yanne schreibt von den vielen Projekten, das gemeinsame Kochen, die Mahlzeiten bei „Meckes“ (McDonald’s), das Bowling und die Jugendclubfahrten zum Werbellinsee.

Die Liste von Franzi umfasst nicht weniger als drei Notizzettel. Sie nennt noch zusätzlich die Clubnächte, die Grillabende, das Sing-Star-Spielen und Ikea-Einkäufe. Gern erinnert sie sich auch an die Projekttage, „die ich als angehende Erzieherin mitgemacht habe“, und an die Zeiten, als das Gebäude noch ihr Kindergarten war. Und an die Streitgespräche, die hier geführt wurden. Nach der Schule sei sie immer gleich zum Jugendclub gegangen und habe hier auch ihren 16. Geburtstag gefeiert, „feucht-fröhlich“, wie Franzi notiert. Und sie nennt die Freundschaften, „die hier entstanden sind und heute noch bestehen“.

Auf Zettelchen notierten frühere Clubgäste Erinnerungen und Zukunftswünsche. Quelle: privat

Geprägt habe sie ebenso die Zusammenarbeit mit den anderen Jugendclubs und Organisationen sowie das Malern und Gestalten des Gebäudes. Sie sei eine der Ersten im Club gewesen „und ich war damals mit dabei, als der Vertrag unterschrieben wurde“. So habe sie auch den anfangs ständigen Wechsel der Betreuer miterlebt: „Schön, dass du uns geblieben bist, Benny“, schreibt Franzi an den aktuellen Leiter Benjamin Brandt. Mittlerweile besuche ihr kleiner Bruder die Freizeiteinrichtung.

„Danke für viele schöne Jahre hier im Club!“, schreibt Franzi. „Für die Zukunft nur das Beste.“ Andere wünschen sich, dass weiterhin Projekte veranstaltet werden und die Freundschaften nach Polen und zu Partnerclubs bestehen bleiben. Patricia wünscht sich für die Zukunft, „dass noch viele Generationen diesen Club genauso lieben und Spaß haben werden wie ich“. Auf anderen Wunschlisten stehen „abwechslungsreiche Freizeitangebote nach der Schule“, den Club als stete Anlaufstelle im Heimatort „und immer jemanden, der sich Zeit für Sorgen und Nöte nimmt“.

Mit Spielen, Musik, Tanz und Lagerfeuer war das Jubiläum begangen worden. Nahezu 100 aktuelle und frühere Gäste waren erschienen. „Es war schön, alte Gesichter wiederzusehen und die Zettel mit den notierten Zukunftswünschen zu lesen“, sagt Klubleiter Benjamin Brandt. Fotos und Erinnerungen wurden an einem Stand präsentiert. Obwohl die Veranstaltung am frühen Abend enden sollte, brannte das Lagerfeuer dann spontan doch bis gegen 22 Uhr. Man erzählte sich Geschichten von früher, sprach mit alten Bekannten und erkundigte sich nach aktuellen Entwicklungen.

Von Helge Treichel

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