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Oberhavel „Ziemlich dreckiger Wahlkampf“ in Kremmen?
Lokales Oberhavel „Ziemlich dreckiger Wahlkampf“ in Kremmen?
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16:25 16.08.2016
Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD). Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Der Landkreis Oberhavel ist aktuell in die Prüfung der Vergabepraxis der Stadt Kremmen eingetreten. Das bestätigte am Montag Ronny Wappler, der Pressesprecher im Landratsamt. Dabei geht es darum, auf welche Art und Weise in den vergangenen Jahren die Kremmener Verwaltung Aufträge vergeben hat. Anlass für die Prüfung ist auch die beanstandete Vergabepraxis im Fall des Baus der Flüchtlingshäuser an der Berliner Straße.

Die Stadtverordnete Stefanie Gebauer (UWG/LGU) verschickte eine entsprechende Mitteilung an alle Kremmener Abgeordneten. „Wir wollten den Landrat auf die Situation aufmerksam machen“, sagte sie am Montag. Aus ihrer Sicht habe der Druckaufbau auf Landrat Weskamp bei diesem Thema funktioniert. Sie sagt aber auch, dass der Vorgang vor allem nach dem öffentlichen Druck durch die Kommunalaufsicht in Gang gesetzt worden sei. Wie lange diese Prüfung dauert, ist unklar.

Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) bezeichnete den Vorgang am Montag als Stimmungsmache und „ziemlich dreckigen Wahlkampf“. Die Vergabeberichte, die, so Sasse, mit Riesenkrawall angezweifelt worden seien, seien mit Hinweisen und Bemerkungen versehen, damit in Zukunft darauf geachtet werden könne, die dort gemachten Fehler nicht mehr zu machen. „Ansonsten bin ich gespannt, was sie Kommunalaufsicht prüft und auch auf das Ergebnis.“

Von Robert Tiesler

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