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Zirkus Alexander ist in der Stadt

Oranienburg Zirkus Alexander ist in der Stadt

Der Zirkus „Alexander“ gastiert vom 16. bis zum 26. März auf dem Festplatz an der Turm-Erlebniscity in Oranienburg. Geboten wird eine Mischung aus Tierdressur und Akrobatik. Glücksbringer des Zirkus ist Albino-Esel „Heino“.

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Mit viel Artistik: Zirkus Alexander.

Quelle: Sven Gückel

Oranienburg. „Heino ist unser Maskottchen“, erklärt der Zirkuschef. Ein Albino-Riesenesel, den er vor anderthalb Jahren in Mazedonien gekauft habe. Ein freundliches und stattliches Wesen: „Er wird aber noch einen halben Meter größer. Und davon gibt es nur acht Exemplare in Deutschland“, sagt Gino Alexander voller Stolz. Einen nennt er sein Eigen.

Ab Donnerstag steht der junge Zirkuschef mit Artistenkollegen in der Manege in Oranienburg. Das Zelt ist seit Montag auf dem Festplatz an der Turm-Erlebniscity aufgeschlagen. „Wir touren seit zwölf Jahren durch die ostdeutschen Bundesländer.“ Vom 16. bis zum 26. März sind sie mit ihrem neuen Programm in Oranienburg zu Gast: „Anna und Elsa“ nach dem Disneystreifen „Die Eiskönigin“.

Zirkuschef Gino Alexander

Zirkuschef Gino Alexander.

Quelle: Enrico Kugler

Alle Darbietungen führen den Zuschauer in die Welt der Mystik und Nostalgie, aber auch Stuhlpyramiden, Luftakrobatik, Jonglage und Strapaten-Kunst gehören dazu. Bei der Symbiose aus Artistik und Tierdressur geht es um das geflügelte Pferd Pegasus, Einhorn und die schwarzen Pferde der „Ringgeister“. Aber auch ein Clown aus der Schweiz unterhält und Artisten aus der Ukraine. 20 Akteure sind dabei. Allen voran die drei Alexander-Brüder.

Chef Gino als Dompteur, ebenso Juniorchef Amando, der gestern 18 geworden ist und Carlos, der Feuerspucker. Zirkuschef Gino stand von Kindesbeinen an mit dem Vater in der Manege. Nach dessen Tod vor vier Jahren übernahm er die Leitung des Zirkus „in der siebenten Generation“. Es sei ihm nicht leicht gefallen, diese Verantwortung zu tragen.

Pferde im Zirkus

Pferde im Zirkus

Quelle: Enrico Kugler

Seine große Liebe gilt den Tieren: den acht Zwergen, den argentischen Miniponys, den schwarzen Friesenhengsten und natürlich Esel „Pedro“ und Glücksbringer „Heino“, der am liebsten gelbe Brause trinkt. Einmal am Tag bekommt er welche. „Meine Tiere sind artgerecht gehalten, stehen unangebunden im Stall und bekommen gutes Futter“, sagt er und lädt zur Tierschau ins Zelt.

Die MAZ vergibt am Donnerstag, 16. März, fünfmal zwei Freikarten ab 15 Uhr unter 03301/59 45 56 für eine Vorstellung der Wahl. Manege frei! heißt es täglich ab 16 Uhr, am Sonntag ab 14 Uhr und am letzten Tag ab 11 Uhr. Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag. Karten unter 0177/ 6 06 19 90, an der Kasse von 10 bis 12 Uhr und eine Stunde vor Beginn.

Von Heike Bergt

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