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Oberhavel Zu kühl für die Draisine
Lokales Oberhavel Zu kühl für die Draisine
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20:05 12.05.2014
Beinarbeit auf der Draisine. Quelle: Anke Dworek
Fürstenberg

Das ist wichtig, weil er den Draisine-Fahrern Tipps für kleine Ausflüge in die Landschaft neben der Strecke oder auch in die Orte Fürstenberg, Lychen und Himmelpfort geben kann.

Die meisten der roten Fahrzeuge blieben Montag allerdings in der Basisstation. Ein kühler Montag außerhalb der Ferien, das sei nicht unbedingt der ideale Tag für eine Aktivität im Freien, sagt Katrin Balatoni vom Buchungsbüro der „Erlebnisbahn“. Am 15.April hat die Saison in Fürstenberg begonnen und verspricht, eine gute zu werden. „Wir sind mit dem Buchungsverhalten sehr zufrieden“, so Balatoni. In Fürstenberg seien es vor allem Urlauber von Zeltplätzen, Herbergen und aus Ferienhäusern, die gern mit der Draisine unterwegs seien. Das Hauptgeschäft dort finde also im Juli und August statt. Deshalb kann es durchaus sein, dass in diesen Tagen die Draisinenstation manchmal fast wie verwaist aussehe. „Wir haben aber auch jetzt tägliche Abfahrtszeiten. Zwischen 9 und 11 Uhr gehts in Fürstenberg los. In Lychen erfolgt dann der Fahrtrichtungswechsel, und bis 14 Uhr muss die Draisine wieder in Fürstenberg abgegeben werden. Am Nachmittag wiederholt sich der Vorgang“, erklärt Holger Band. Zwischen Fürstenberg und Lychen liegen etwa zwölf Kilometer, Halt auf freier Strecke für ein Picknick beispielsweise ist überall möglich. Empfohlen wird auf jeden Fall ein Abstecher ins Weihnachtsmanndorf Himmelpfort. Dort locken auch etliche Badestellen zur Erfrischung ein. In der Adventszeit bietet „Erlebnisbahn“ sogar extra Fahrten mit der Draisine zum Weihnachtsmann an.

Die andere Hälfte der stillgelegten Eisenbahnstrecke führt von Templin nach Lychen. Dort wird das gleiche angeboten wie in Fürstenberg.

Kooperationspartner der Zossener ist auch die Tourist-Info in Fürstenberg. „Wir allein hatten im vergangenen Jahr Draisinenfahrten für rund 100 Gäste gebucht“, sagt Info-Leiterin Andrea Gröschl.

In Zossen gehören zu den Draisine-Fahrern oft auch Betriebsausflügler, in Fürstenberg weniger. „Das liegt einfach daran, dass wir in Zossen ein Paket anbieten. Nach der Fahrt kann noch gemeinsam gegrillt werden“, erklärt Katrin Balatoni.

Wie alle touristischen Angebote im Freien ist auch das Unternehmen Draisine stark wetterabhängig. Wie kulant ist die „Erlebnisbahn“, wenn es am Buchungstag in Strömen regnet? „Der Kunde kann absagen und wir bemühen uns dann, in einem kurzen Zeitraum einen Alternativtermin zu finden. Das hat bisher immer geklappt“, sagt Katrin Balatoni.

Die Strecke FürstenbergTemplin wurde in Deutschland als erste für Draisinenfahrten genutzt. Das war 1996. Inzwischen gibt es elf solcher Angebote, unter anderem in der Pfalz und im Ammerland, in Thüringen und im Oldenburger Münsterland.

Von Anke Dworek

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