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Zu viel Regen: Hort-Neubau verzögert sich

Vehlefanz Zu viel Regen: Hort-Neubau verzögert sich

Es hat in den vergangenen Wochen viel zu viel geregnet, vor allem rund um den 29. Juni. Das sorgte auch für Verzögerungen in Vehlefanz. Auf der Baustelle für den Hortneubau musste der Boden trocken gelegt werden. Um mehrere Wochen schieben sich die Pläne nach hinten.

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Die Baustelle in Vehlefanz musste erstmal vom Wasser befreit werden.

Quelle: Verwaltung

Vehlefanz. Die starken Regenfälle Ende Juni und Anfang Juli sorgen für einen Bauverzug in Vehlefanz. Dort soll zwischen Schule und Kita der Neubau für den Hort entstehen. „Nach dem Pfingstwochenende begannen zunächst die Tiefbauarbeiten zur Errichtung des Hortgebäudes pünktlich und verliefen reibungslos“, sagt Dirk Eger, der Bauamtsleiter in Oberkrämer. „Nach den Starkregenereignissen um den 29. Juni war dann auch unsere Baustelle vollständig unter Wasser.“

Zwei Tage benötigten Mitarbeiter des Bauhofes, die zugleich auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberkrämer sind, um die Baustelle von dem Oberflächenwasser zu befreien. Zudem legte das Tiefbauunternehmen ein Grabensystem an, damit das aufgeweichte Areal durchtrocknen konnte.

Die Baustelle stand unter Wasser

Die Baustelle stand unter Wasser.

Quelle: Verwaltung

Im folgenden mussten Plattendruckversuche durchgeführt werden, um die Tragfähigkeit des Planums nachzuweisen auf dem das Gebäude errichtet werden soll. Die benötigten 45 Meganewton wurden mit Ergebnissen um 30 Meganewton deutlich verfehlt, so Eger weiter, so dass entschieden wurde, zusätzlich eine Schottertragschicht auf das Planum zu bringen. Erst so konnte der benötigte Wert erreicht werden.

„Die bis dahin fehlende Tragfähigkeit hat dazu geführt, dass der Termin zur Herstellung der Bodenplatte verschoben werden musste“, so Dirk Eger. Die Errichtung des Gebäudes erfolgt in Modulbauweise. Die Montage dieser Module war ursprünglich in diesen Tagen geplant. Nun soll aber erst ab 28. Juli betoniert werden. Die Montage der Module erfolgt voraussichtlich ab dem 22. August. „Konkret bedeutet dies, dass uns die Regenfälle, neben zusätzlichen Kosten, auch einen Bauverzug von fünf Wochen eingebracht haben“, sagt der Bauamtsleiter über die weitere Planung.

Von MAZonline

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