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Oberhavel Zugeparkte Straße zur Caritas-Außenstelle
Lokales Oberhavel Zugeparkte Straße zur Caritas-Außenstelle
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10:46 27.02.2018
Oftmals ist das Rangieren um die enge Kurve in der Emil-Polesky-Straße für die Caritas-Mitarbeiter Zentimeterarbeit . Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Um die Schwächsten der Schwachen kümmert sich Fachkraft Lisa Schönhardt tagtäglich. Die 28-Jährige betreut für die Caritas St. Johannesberg-Einrichtung in Oranienburg eine Wohngruppe mit schwerst mehrfachbehinderten Menschen. Montag bis Freitag geht es für sie und bis zu acht Klienten dazu in die Außenstelle der Tagesförderung in der Emil-Polesky-Straße, einen knappen Kilometer von den Wohnunterkünften in der Berliner Straße entfernt.

Geparkte Autos sorgen für Stress bei der Anfahrt

Bevor sich Schönhardt allmorgendlich um das Wohl ihrer Schützlinge kümmern kann, treibt ihr jedoch die Anfahrt in die Unterkunft erst einmal die Schweißperlen auf die Stirn. Einzig eine kleine Sackgasse, von der Emil-Polesky-Straße abgehend, führt zu der Einrichtung hinter der Katholischen Kirche. Die Sackgasse, die sich mitten im Wohngebiet befindet, ist regelmäßig dicht beparkt. Auch die Abzweigung in die Straße sei oft mit Fahrzeugen zugestellt. „Wir haben dann Riesenprobleme, mit dem Bus die Kurve passieren und durch die Straße manövrieren zu können“, berichtet Schönhardt. Insbesondere im Winter, wenn Schnee und Eisglätte die Situation verschärfen, sei das Rangieren mit dem behindertengerechten Fahrzeug Zentimeterarbeit. Eine Alternative für die Nutzung der Außenstelle gebe es jedoch nicht: „Die Menschen erhalten dort einen zweiten Lebensbereich abseits ihrer Wohnunterkunft, den sie sonst gar nicht hätten“, berichtet Schönhardt.

OWG sieht sich nicht zuständig

Eine MAZ-Nachfrage bei der Oranienburger Wohnungsbaugenossenschaft (OWG), die zahlreiche Mehrfamilienhäuser und den privaten Parkplatz vis-a-vis der Caritas-Tagesförderstelle bewirtschaftet, ergab: „Nicht zuständig. Das ist Sache der Stadt.“

Stadt Oranienburg prüft die Situation

Gilbert Colle, Pressereferent Oranienburgs, nahm sich der Sache an: „Das Tiefbauamt prüft aktuell ein Halteverbot an der Abzweigung Walther-Bothe-Straße/Emil-Polesky-Straße“, berichtet er. Die Situation direkt in der Emil-Polesky-Straße nehme er auf und gebe dies ebenfalls ans Tiefbauamt weiter. „Wir werden prüfen, ob es Möglichkeiten gibt, hier eine Verbesserung herbeizuführen.“

Von Nadine Bieneck

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