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Oranienburg Zurückfinden ins Leben

Jacqueline Werk ist neue Trauerberaterin beim Ambulanten Hospizdienst Oberhavel. Sie bietet ab Januar eine Trauergruppe an und berät auch Einzelpersonen. Die Sozialarbeiterin hat viele Jahre Jugendliche in Berlin betreut.

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Jacqueline Werk arbeitet seit Anfang September für den Hospizdienst als Trauerberaterin.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Jacqueline Werk arbeitet seit Anfang September als Trauerberaterin beim Ambulanten Hospizdienst Oberhavel in der Sachsenhausener Straße 36. Zuvor hatte sie über viele Jahre als Sozialarbeiterin mit sozial benachteiligten Jugendlichen in Berlin gearbeitet, dann ein Jahr ehrenamtlich als Trauerberaterin für den Hospizdienst in Oberhavel. Nun hat sie das Ehrenamt zum Beruf machen können, lebt und arbeitet in Oberhavel.

Jacqueline Werk wird nicht nur die Kindertrauergruppe „Igel“ des Hospizdienstes im Eltern-Kind-Treff in der Kitzbüheler Straße begleiten und die regelmäßigen Veranstaltungen des „Trauercafés“, sondern ab Januar 2018 auch eine neue Trauergruppe anbieten.

Diese trifft sich am 25. Januar in 14-tägigen Abständen zu insgesamt sechs Terminen, jeweils von 17 bis 19 Uhr in der Sachsenhausener Straße 36. Dabei möchte sie „die Menschen wieder fit machen fürs Leben“. In der Trauergruppe könnten Betroffene erfahren, „dass sie nicht allein sind mit ihrer Trauer, dass es auch anderen schlecht geht und dass das völlig normal ist, wenn man einen Menschen verloren hat.“ Viele entlaste es, wenn sie sich mit ebenso Betroffenen im Gespräch austauschen können, sie sich gegenseitig Halt und Unterstützung geben können. „Es gibt da einen sehr großen Gesprächsbedarf. Und wir haben hier in den Gruppen trotzdem auch gemeinsam sehr viel Spaß.“ Die Menschen müssten zurück ins Leben finden.

Auch Einzelberatungen sind bei ihr möglich. Wer Hilfe braucht und nicht weiß wohin mit seinen Gefühlen der Trauer, kann sich bei ihr melden (03301/20 74 45), oberhavel-hospiz@gmx.de. Weitere Infos zum Verein unter www.hospiz-oberhavel.de.

Jacqueline Werk bedauert, dass Tod und Sterben immer noch ein großes Tabu sind. Mehr denn je sei die Trauerhilfe deshalb wichtig und hilfreich.

Von Heike Bergt

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