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Zweckverband: Gebühren auf dem Prüfstand

Kremmen Zweckverband: Gebühren auf dem Prüfstand

Zwar sind die Abwassergebühren für die meisten beim Kremmener Zweckverband angeschlossenen Grundstücksbesitzer gesunken, weil aber der Abfuhrturnus auf einen Drei-Wochen-Rhythmus umgestellt worden ist, haben Besitzer von kleinen Gruben Probleme und zahlen für jede Sonderabfuhr 27,88 Euro. Ein Gutachter soll diese Kalkulation prüfen.

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Es geht um viel Geld für die Grundstücksbesitzer.

Quelle: dpa

Kremmen. Die Gebühren für Abwasser-Sonderabfuhren beim Zweckverband in Kremmen kommen auf den Prüfstand. Das ist das Ergebnis eines Gespräches am Dienstag.

Zwar sind die Abwassergebühren für die meisten beim Kremmener Zweckverband angeschlossenen Grundstücksbesitzer gesunken, weil aber der Abfuhrturnus auf einen Drei-Wochen-Rhythmus umgestellt worden ist, haben Besitzer von kleinen Gruben Probleme und zahlen für jede Sonderabfuhr 27,88 Euro.

Am Dienstag gab es in den Räumen des Zweckverbandes ein Treffen, an dem etwa 15 Betroffene teilgenommen haben. Sie kommen vornehmlich aus Schwante, aber auch aus Linumhorst. Wie Uta Hoffmann (SPD) am Montagabend im Schwantener Ortsbeirat sagte, seien es 36 Gruben, für die der Drei-Wochen-Abfuhrrhythmus nicht infrage käme. Sie ist selbst von den Veränderungen beim Zweckverband betroffen.

Das Klärwerk in Kremmen

Das Klärwerk in Kremmen.

Quelle: Robert Roeske

„Wir haben über die verschiedenen Positionen diskutiert“, sagte Helmut Jilg, der Geschäftsführer des Zweckverbandes, am Mittwoch. Er bezeichnete die Diskussion als sachlich. Er betonte, dass sich am Drei-Wochen-Rhythmus bei der Abwasserabfuhr nichts ändern werde. Allerdings soll nun ein externes Gutachten in Auftrag gegeben werden. „Da geht es darum, ob man den Tourenplan optimieren kann“, sagte Peter Leys (BfO), Bürgermeister von Oberkrämer und stellvertretender Verbandvorsteher. Es sei zum Beispiel nicht erforderlich, dass ein Auto mit einem 14-Kubikmeter-Volumen nach der Leerung einer Fünf-Kubikmeter-Grube sofort wieder zum Klärwerk fahre. „Vielleicht kann man die Abfuhr kleiner Gruben miteinander kombinieren.“ Wie Peter Leys sagte, seien diese Sonder-Abfuhrgebühren während der Zeit, wenn das Gutachten erstellt wird, ausgesetzt.

Auch Michael Rentsch aus Schwante gehört zu den Grundstücksbesitzern, die von der Gebührenerhöhung betroffen sind. „Es wird weiterverhandelt“, sagte er am Mittwoch. „Wir wollen erst mal abwarten.“ Denn am 19. September wird es zunächst eine Verbandsversammlung geben, auf der darüber beraten wird, ob dieses Gutachten tatsächlich erstellt werden soll. „Wir haben erreicht, dass sich der Zweckverband nochmals mit diesem Thema beschäftigt“, bilanziert Michael Rentsch das Treffen. Die 27,88 Euro für Einzelabfuhren stellt er weiterhin klar infrage. „Das ist eine Berechnung für eine einzelne Abfuhr, aber sie werden meist in den Tourenplan eingearbeitet“, weiß er aus eigener Erfahrung.

Von Robert Tiesler

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