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Zwei Bestmarken und jede Menge Spaß

Sportlicher Jahresabschluss Zwei Bestmarken und jede Menge Spaß

Rekord zum Jahresende: 230 Läufer bewältigen den 5. Glienicker Silvester-Crosslauf und sorgen für eine neue Bestmarke. Mit seinem Streckenrekord auf der 8-km-Strecke setzt Daniel Naumann den sportlichen Glanzpunkt der Veranstaltung.

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Dieses Quartett ging ohne Leistungsdruck und mit viel Spaß auf die 8-km-Strecke.

Quelle: Robert Roeske

Glienicke. Mit einem neuen Teilnehmerrekord verabschiedete sich der BSC Fortuna Glienicke aus dem alten Jahr. 230 Läufer absolvierten bei strahlendem Sonnenschein eine der vier angebotenen Streckenlängen und sorgten damit für eine neue Bestmarke im fünften Jahr der Ausrichtung. Frank Ribak, Vorsitzender des BSC Fortuna, freute sich über die steigenden Teilnehmerzahlen: „Ich finde das klasse. Es zeigt sich, dass sich unser Crosslauf immer mehr herumspricht.“

Pünktlich um 11 Uhr starten die Bambinis zum 600-Meter-Lauf. Als erste kamen die beiden 6-Jährigen Henning Storbeck und Johannes Koch nach 2:14 Minuten ins Ziel. Als erster Läufer auf der zwei-Kilometer-Strecke kam der neunjährige Florian Hanke (SV electronic Hohen Neuendorf) mit einer Zeit von 12:49 min durchs Zieltor. Seine Teamkollegin Joselia John machte den Erfolg der electronic-Starter perfekt. Die Achtjährige gewann die Mädchenwertung in einer Zeit von 14:22 min (Gesamtrang 7). Auf den Plätzen 4, 6, 8, 9 konnten die ersten Läufer des BSC Fortuna im Ziel bejubelt werden.

Den Vier-Kilometer-Lauf konnte Stefan Mast (AK M45) in einer guten Zeit von 17:57 Minuten für sich entscheiden. Bei den Frauen überzeugte Kristina Gaudi in 24:31 Minuten.

Ein Stelldichein von bekannten Namen gab es auf der mit acht Kilometern längsten Strecke des Silvesterlaufes. Der für den LTC Berlin startende Hennigsdorfer Daniel Naumann konnte seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Dabei verbesserte der Polizist seinen eigenen Streckenrekord um 43 Sekunden – bei 28:35 Minuten blieb die Uhr stehen. „Der Boden war fest, aber die Temperaturen waren doch gewöhnungsbedürftig. Die Luft war sehr kalt“, sagte der Sieger. Für die Organisatoren war er voll des Lobes. „Einen besseren Jahresabschluss für Läufer gibt es hier in der Region nicht.“ Ein weiterer Hennigsdorfer landete auf dem 2. Platz. Mike Tilgner (Bernauer Lauffreunde) querte die Ziellinie nach 31:50 Minuten und sprach von einem „schönen Abschluss auf einer recht anspruchsvollen Strecke.“ Es verging eine gute Minute, ehe Sascha Dehling das Podium komplettierte. Ebenfalls eine Minute Vorsprung hatte Katrin Pohl (41:09 min), welche die Frauenwertung vor Maren Beck gewann.

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Am 5. Glienicker Silvester-Crosslauf nahmen so viele Läufer teil wie noch nie. 230 Erwachsene und Kinder gingen an den Start, das ist ein neuer Teilnehmerrekord. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen sie vier verschiedene Strecken in Angriff. Auch vier syrische Flüchtlinge aus dem neuen Heim in Schildow waren dabei. Der Lauf wurde wieder vom BSC Fortuna Glienicke ausgerichtet.

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Als älteste Teilnehmer konnten Heinrich Fleck auf der 8-Kilometer-Strecke und Gerd Balzer (VfL Hermsdorf), auf der 4-Kilometer-Strecke begrüßt werden. Beide starteten in der Altersklasse der 70-Jährigen und verdienten sich in Zeiten von 52:25 Minuten und 27:36 Minuten den Respekt der Zuschauer. Als älteste Frau bewältigte Marina Krebs (AK W55) die 8-Kilometer-Strecke in 43:41 Minuten. Laufbegeisterung macht vor keinem Lebensalter halt und kann schon früh starten – so lautet das sportliche Resümee des Crosslaufs.

Nicht so sehr auf die Zeit achtete ein Quartett aus Berlin. Jennifer Scherf, Victoria Seck, Martin Hanke und Alex Bludau hatten sich auf den Lauf mit eigens gestalteten gelben Westen mit der Aufschrift „Die Band 2016“ und bunten Lametta-Hüten vorbereitet. Sie liefen die acht Kilometer ohne Leistungsdruck. „Wir sind zum ersten Mal hier. Es hat uns riesig gefreut, dabei zu sein“, sagte Scherf. Die Strecke sei landschaftlich sehr schön gewesen. Vor allem habe sie die familiäre Atmosphäre beeindruckt. „Uns war der Pfannkuchenlauf in Berlin am Teufelsberg zu voll. Daher sind wir hier.“ Das Quartett will im nächsten Jahr wiederkommen.

Am Lauf nahmen auch vier Flüchtlinge aus Syrien, die in der Notunterkunft in Schildow untergebracht sind, teil. Ihre Teilnahme wurde vom BSC Fortuna Glienicke ermöglicht. Sie wurden von Familie Platzek-Heiss, die ehrenamtlich Deutschkurse in der Notunterkunft anbieten, begleitet. Die Flüchtlinge waren von dem familiären Charakter sichtlich angetan und erfreuten sich an der guten Stimmung zwischen den Läufern.

Der Vorstand des ausrichtenden Vereins zeigte sich nach dem Lauf begeistert über die Resonanz und die Teilnehmerzahlen. „Eine solche Veranstaltung zu organisieren und reibungslos über den Tisch zu bekommen geht nicht ohne die freiwilligen Helfer, die uns dabei unterstützen. Diesen danken wir besonders“, sagte Frank Ribak zum Abschluss.

Von Claudia Schreiber und Torsten Weigel

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