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Zwei rechts, zwei links, ein´n kippen

Bärenklau Zwei rechts, zwei links, ein´n kippen

600 Besucher strömten zu den Theatertagen in den Dorfkrug Bärenklau. Bei denen in vier ausverkauften Vorstellungen die Darsteller der Theatergruppe der Kirchengemeinde Vehlefanz mit ihrem humorvollen Spiel im Stück „Spieler, Spinner, Spekulanten“ begeisterten. Hut ab vor so viel Einsatz und Spielfreude.

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In geheimer Mission: Kellnerin Lotti (Karin Böer) und Wirtin Nadine Wilden (Gerlinde Simms)

Quelle: Foto: UG

Bärenklau. „Das Wort Amateurtheater ist durchaus als Kompliment zu verstehen“, erklärt Claudia Schülzky, seit 2011 Regisseurin der 1998 gegründeten Theatergruppe der Kirchengemeinde Vehlefanz. Schließlich stamme das Wort Amateur aus dem Französischen und stehe für Liebhaberei. „Wir spielen aus Freude gemeinsam Theater. Das erfordert viel Ausdauer und Disziplin.“ Doch auch wenn die 17 Darsteller alles Laien sind, bringen sie durch ihr Engagement nahezu professionelle Leistungen auf die Bühne. Und so begrüßte die engagierte Theatergruppe, mit den Helfern im Hintergrund, auch in diesem Jahr wieder rund 600 Besucher in vier ausverkauften Veranstaltungen bei den von ihnen gegründeten Theatertagen Bärenklau im Dorfkrug. Gezeigt wurde „Spieler, Spinner, Spekulanten“, eine Komödie von Nicole Senderek und Jörg Prell.

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In vier ausverkauften Vorstellungen von „Spieler, Spinner, Spekulanten“ begeisterte die Theatergruppe der Kirchengemeinde Vehlefanz rund 600 Besucher. Sehenswert.

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Es wurde viel gelacht. Ob über den schmierigen Dessousverkäufer Herrn Lack (Andreas Türke), der plötzlich in Strapsen auf der Bühne steht, oder den dubiosen italienisch, flirtenden Geschäftsmann Herrn Torroni (Michael Langner) oder über die fleißige Kellnerin Lotti (Karin Böer), die berlinernd offenherzig, gern auch angeschickert das Publikum begeisterte. Schließlich trug sie dazu bei, dass die Kneipe „Onkel Gustav“ nicht verhökert wurde, wie es Erbe Hans-Joachim (Martin Krummrey), Sohn von Gustav, geldgierig vorgehabt hatte. Denn auch Hajos Frau Waltraud (Birgit Täger), die stimmlich und in ihrer Gestik an die verstorbene Berliner Schauspielerin Edith Hancke erinnerte, ist ebenso hintertrieben. Am liebsten verdient sie Geld, ohne dafür zu arbeiten. So ist ihr Hajos fleißige Nichte Nadine (Gerlinde Simms) ein Dorn im Auge. „Freches Früchten“, zischt sie ihr zu.

Denn Nadine ist anders gestrickt. Zusammen mit ihrer Mutter Hilde (Sabine Schulz), der zweite Kneipenerbin, will sie den hoch verschuldeten Laden erhalten. „Onkel Gustav“ ist Mittelpunkt des Ortes Bärenfanz, Treffpunkt zwielichtiger Gestalten sowie des Handarbeitsclubs, der statt zu häkeln lieber pokert. Motto: Wie strickt man dicke Rippen? – Zwei rechts, zwei links, ein´n kippen. So wird intrigiert, geschwindelt und verheimlicht. Bis das ganze Lügengebäude zusammenfällt.

Von Ulrike Gawande

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